Wie ich immer ver-rückter wurde (und werde) – autobiographische Skizze mit MehrWert für Dich

Niels KoschoreckAnstelle der meist unsäglich konformistischen „Zur Person“-Seiten findest Du in den folgenden Zeilen eine Art autobiographische Skizze aus der auch DU etwas lernen kannst – denn ich glaube zutiefst an die Maxime: Je tiefer das Persönliche verstanden wird, desto universeller ist es. Wir alle teilen das MenschSein miteinander – und selbst wenn unser aller Lebensreise individuell höchst verschieden ist, so haben wir auch diese Individualität auf einer tieferen Ebene gemeinsam. Hätte meine autobiographische Skizze einen Titel, so wäre es:

 

 

Wie ich immer ver-rückter wurde (und werde)

Niels_KoschoreckMan bemerke den Bindestrich im „ver-rückt“: Meine Biographie ist die Geschichte einer chronischen konstruktiven (!) Unzufriedenheit mit dem Status Quo. Geboren 1976, interessierte mich das Normale schon als Kind nicht, fasziniert hat mich immer nur das außer-Gewöhnliche, das vom Durchschnittlichen abgerückt, ver-rückt ist.
Heute würde ich sogar soweit gehen zu sagen: Das Normale gibt es nicht – aber es gibt leider all zu viele Menschen, die sich der Diktatur einer fiktiven Normalität unterwerfen und daher niemals ihre Einzigartigkeit entwickeln.
Sicher, auch ich habe als Kind und Jugendlicher Dinge getan, die „man“ halt machte, vom Fußball spielen bis zu Skateboard fahren – vor allem aber habe ich Bücher gelesen. Viele Bücher. Lange Bücher. Und ab meinem 16. Lebensjahr schwere Bücher: Wo andere besoffen auf der Party hingen (auch das tat ich ab und an), habe ich mich nachts durch Heideggers „Sein und Zeit“ durchgearbeitet, mit einem Glas Wein und klassischer Musik im Hintergrund Gedichte von Rilke, Trakl und Hölderlin laut gelesen und meine Wochenenden in Paris im Musée Rodin und Musée d’Orsay verbracht. Für einen pubertierenden Teenager ziemlich ver-rückt – aber von dieser Abnormalität zehre ich noch heute und basierend darauf habe ich mir ein ungewöhnliches Leben erschaffen, das mir sehr viel Freude und Sinn bringt.
Die Quintessenz dieser frühen Jahre lässt sich in drei wegweisenden >Slogans< zusammenfassen: „Arbeiten, immer arbeiten.“ (Rodin), „Ich lerne sehen“ (Rilke) und „Denken ist Danken“ (Heidegger).
Ersteres heißt, dass Du dein Leben selbst gestaltest, durch deine Arbeit an dir Selbst und deinem LebensWerk.
Rilkes „Sehen“ verstehe ich als eine Art zu leben, die intensives DaSein, tiefes Erleben, ein volles Auskosten der eigenen Existenz, eine Verwirklichung deiner LebensMöglichkeiten umfasst.
Und Heideggers Definition von Denken bedeutet mir, dass ein tiefer Denker auf natürliche Weise auch tiefe Dankbarkeit für das Leben empfindet, weil er das Leben als die Gabe und das Geschenk verstehen und erleben kann, das es tatsächlich ist.

Ver-rücktes Denken lernen

Niels Koschoreck DenkerEs ist bei einer solch seltsamen Jugend vielleicht kein Wunder, dass ich ein Universitätsstudium der Philosophie und Literatur begann. Meine philosophischen Schwerpunkte waren die ‚existenzialistische‘ Philosophie, vor allem Camus („Der Mensch ist nichts an sich. Er ist nur eine grenzenlose Chance. Aber er ist der grenzenlos Verantwortliche für diese Chance.“) und Sartre („Der Mensch ist nichts anderes als sein Entwurf; er existiert nur in dem Maße, als er sich entfaltet.“), meine literarischen Schwerpunkte vor allem Goethe und Schiller.
Nebenbei nahm ich Unterricht in Schauspielerei und klassischem Lied- und Opern-Gesang, um nicht in reinem Intellektualismus zu versinken.
Unzufrieden mit den oft fürchterlich trockenen und verstaubten Vorlesungen und Seminaren an der Düsseldorfer Universität (mit Ausnahme der grandiosen Performances des Germanisten Herbert Anton und der skurrilen Genialität des psychoanalytisch geschulten Philosophen Rudolf Heinz) und der kompletten Irrelevanz der Inhalte für das gelebte Leben in der wirklichen Welt, entschied ich mich dann für ein Gaststudium bei Peter Sloterdijk, einem von Deutschlands führenden Intellektuellen und früherer Gastgeber des philosophischen Quartetts im ZDF. Erst bei Sloterdijk habe ich wirklich Lesen und philosophisches Denken gelernt – wenn auch nicht genug, um mich für die Karriere als Philosoph entscheiden zu können. Bei Sloterdijk lernte ich „mit dem Feind trainieren“, d.h. mich auch für das zu interessieren, was mich eigentlich nicht interessierte bzw. auch jene Perspektiven zu durchdenken, mit denen ich in keinster Weise übereinstimmte. Ich begann mich für Naturwissenschaften, Soziologie, künstliche Intelligenz, Spiritualität und Weltreligionen, Gegenwartskunst, Geschichte, Wirtschaft und Politik zu interessieren – die Begegnung mit Sloterdijk sorgte für eine explosionsartige Expansion meines Interessenspektrums und machte mich vom Spezialisten zum Neo-Generalisten.
Dem verdanke ich bis heute den inneren Reichtum meines Lebens, weil mir die Welt seitdem unendlich erforschenswert erscheint und mir die Aneignung von immer neuem Wissen und das Experimentieren mit immer neuen Erfahrungen seitdem täglich Freude bereitet und Sinn spendet.

Vom Denken zum Handeln 

Niels Koschoreck UnternehmerDenken begeisterte mich, aber seit meines High School Jahres in den USA (1992/1993) ließ mich die Frage nicht los: Was hat das alles mit meinem tagtäglichen Leben und dem Handeln in der Welt zu tun?
Zudem wurde mir während des Studiums immer deutlicher, dass ich weder Taxifahrer noch Schullehrer werden wollte – die typischen Optionen für Philosophie-Studenten. 🙂 Auch eine Universitätskarriere war nichts für mich, also was TUN? Beim Kramen in alten Bücherkisten im Keller fiel mir ein Buch in die Hände, dass ich als High Schooler in den USA gelesen hatte: „Unlimited Power“, von Tony Robbins, dem Klischee nach der Motivationstrainer schlechthin. Ich weiß nicht mehr genau, was mich darin in dem Moment ansprach, aber möglicherweise war es Robbins‘ implizites Versprechen, mit einer Methode namens NLP die eigenen Emotionen meistern zu können – ich litt damals an gravierenden Panikattacken und suchte verzweifelt nach Wegen, diese zu überwinden. Ich suchte also nach NLP-Trainern und fand in Köln jemanden, den ich aufgrund seines philosophischen Backgrounds auch intellektuell ernst nehmen konnte.
Ich begann also eine NLP-Practitioner-Ausbildung und startete schon währenddessen die Arbeit im Coaching, indem ich meinen Kommilitonen über deren Prüfungsgängste hinweghalf und zum Schreiben ihrer Magisterarbeiten motivierte. Meine Kommilitonen schickten mir dann ihre Eltern ins Coaching, diese empfahlen mich an Bekannte weiter und so baute sich im Laufe der Jahre eine Coaching-Praxis auf. In diesen Jahren prägte sich mein Berater-Credo aus, welches dem üblichen Glauben diametral entgegengesetzt steht: Walk your talk ist Bullshit!
Ich saß damals oft in Coachings und hatte die fürchterlichsten Panikattacken, während ich meinen Klienten half, ihre Ängste zu überwinden. Ich beriet Menschen dabei, wie sie besser mit Geld umgehen und mehr Geld verdienen könnten, während ich selbst nicht wusste, wie ich meine nächste Miete bezahlen sollte. Und ich beriet sie sehr erfolgreich dabei! Ich konnte meine eigenen Probleme nicht lösen, war aber sehr wohl in der Lage, andere Menschen bei der Lösung ihrer Probleme zu unterstützen.
Leider mißbrauchen viele Menschen ihre eigene Unzulänglichkeiten dazu, der Welt ihre Gaben vorzuenthalten. Was ich damals zutiefst lernte war die Demut, dass niemand perfekt ist und dass DU trotz all deiner Imperfektionen einen Unterschied machen kannst im Leben anderer Menschen.
Ein Berater muss nicht alles selbst können – er muss vor allem beraten können, denn dafür wird er bezahlt!

Vom Geist zum Geld, nur geistreicher

Niels Koschoreck MarketingWährend ich weiterhin Philosophie studierte baute ich mir eine Coaching-Praxis auf und trieb meine methodische Kompetenz im Coaching voran: Ich lernte NLP bei allen großen Namen der Szene und besuchte vor allem zahlreiche Workshops des NLP-Co-Entwicklers Richard Bandler. Zudem lernte ich Grundlagen des Hellinger’schen Familienstellens und systemischer Aufstellungen, provokativen Stil beim Begründer der provokativen Therapie Frank Farrelly, LösungsFokussierte FrageTechniken bei dem Begründer Steve deShazer, Hypnose bei Paul McKenna und viel, viel mehr…
Schließlich begann ich dann damit, auch als Trainer NLP-Ausbildungen und Ausbildungen zum Coach anzubieten.
Die entscheidenden Einflüsse dieser Jahre waren aber andere: Die (Wieder)Entdeckung des Spirituellen durch die Begegnung mit Ken Wilber und Andrew Cohen und die Entdeckung von Marketing durch die Begegnung mit Joe Vitale.
Zu Beginn meines Gaststudiums bei Peter Sloterdijk hatte ich mich ausgiebig mit den Schriften des indischen Gurus Bhagwan Shree Rajneesh, heute bekannt als OSHO, beschäftigt. Auch wenn ich dessen lebensbejahende und fröhliche Intelligenz faszinierend fand, fehlte mir dabei eine gewisse rationale Stringenz. Diese fand ich in der spirituell inspirierten Philosophie von Ken Wilber, dessen integrales Institut mich in Kontakt mit dem amerikanischen spirituellen Lehrer Andrew Cohen brachte, von dem ich auf vielen Veranstaltungen und zwei Meditations-Retreats Meditation und evolutionäre Spiritualität lernte. Ich wurde niemals formeller Schüler von Cohen, weil ich mich einfach nicht als Jünger eigne und seine Organisation für mich deutliche sektenartige Züge aufwies und Cohen trotz seiner didaktischen Genialität m.E. psychopathische Verhaltensweisen an den Tag legte, woran seine Organisation Jahre später auch zerbrach. Nichtsdestotrotz verstand ich hier zum ersten Mal den Zusammenhang von Meditation und täglich gelebtem Leben und begann eine Ahnung davon zu bekommen, wie eine lebenspraktische Spiritualität, die auch der Überprüfung durch die Vernunft standhält, aussehen könnte. Aufgrund dieser Initiation befasste ich mich dann auch jahrelang intensiv mit Schriften aus dem tibetischen Buddhismus, wobei ich versuchte dabei allen traditionellen Ballast über Bord zu werfen und eine moderne Essenz herauszuarbeiten. Auch unterzog ich mich intensiven Phasen tiefer Meditationsübung.
Mithilfe dieser Form angewandter Spiritualität befreite ich mich von einem großen Teil meiner neurotischen Ängste und linderte auch meine bis dahin heftigen Panikattacken, die heute ganz verschwunden sind. Mein gesamtes Leben und all meine Arbeit ist seit dem mitgetragen von einer spirituellen Basis, die aber frei von jeder dogmatischen Religiosität oder Zugehörigkeit zu irgendeiner spirituellen oder religiösen Gemeinschaft geblieben ist.
Die andere lebensverwandelnde Begegnung dieser Zeit war meine Auseinandersetzung mit Marketing, welches bis dahin ein völlig unbekanntes Terrain für mich war – und mir als „Philosoph“ auch unter meiner Würde erschien. Joe Vitale öffnete mir die Augen darüber, dass sich Marketing auch als eine Kraft für das Gute einsetzen lässt und im Prinzip nur die Kunst und Technik ist, Botschaften zu verbreiten und Menschen zu erreichen. Ich beschäftige mich seitdem intensiv mit Marketing, lernte im Laufe der Zeit von einigen der Koryphäen in dem Bereich, wie zum Beispiel Dan Kennedy, Jay Abraham, Seth Godin und Gary Vaynerchuck und studierte zudem einige der klügsten Köpfe aus Business und Management, vor allem Peter Drucker, Reinhard Sprenger, Clayton Christensen, Nassim Nicholas Taleb, Ray Dalio, Ben Horowitz und Peter Thiel.
Business und Marketing wurden zunehmend wichtiger für mich, vor allem auch deshalb, weil ich darin oft mehr Menschenkenntnis und mehr Kraft zur Veränderung meiner selbst und der Welt um mich herum entdecken konnte, als in der herkömmlichen philosophischen, spirituellen oder Coaching-Literatur.

Die dunkle Nacht der Seele und „Whatever the fuck I want“

Niels Koschoreck LondonWährend ich mich als Coach und NLP-Trainer erfolgreich zu etablieren begann, begannen auch schon meine Zweifel daran, ob in NLP wirklich das Richtige für mich sei. In der Rückschau würde ich sagen: Ich war nie ein besonders guter NLP-Trainer in dem Sinne, dass ich viel lieber alles mögliche andere in meine NLP-Ausbildungen hinein packte und mich NLP an sich immer weniger interessierte. Auch der fürchterlich übertriebene Hype rund um die Macht der NLP-Techniken, die lange nicht so gut und nachhaltig funktionieren wie viele NLP-Trainer es gerne behaupten, störte mich mehr und mehr. NLP war für mich in diesen Jahren nur ein bequemes Label, hinter dem ich mich verstecken konnte, um eigentlich viel lieber anderes zu vermitteln. Ich fühlte mich, trotz allen finanziellen Erfolges, immer mehr fehl am Platze in meinen eigenen NLP-Trainings und in den therapielastigen, problembezogenen Life-Coachings, und begann sogar, meinen Job geradezu zu hassen.
Das Schicksal kam mir zur Hilfe: Völlig überraschend brach ein bösartig geführter familiärer Gerichtsprozess über mich herein, der der sich über mehrere Jahre hinzog und mich sowohl emotional wie finanziell nahezu zu Grunde richtete. Auch die Beziehung zu meiner Frau und meiner Familie zerbrach zwischenzeitlich daran, mein NLP-Business sabotierte ich kaputt und so fand ich mich schließlich ohne Geld, ohne Freunde und ohne Arbeit als Mittdreißiger in einer Londoner Jugendherberge einen Neuanfang machend wieder. Nach einer suizidalen Phase und nachdem ich mich durch die schlimmsten Depressionen hindurchgearbeitet hatte, setzte ich mir ein angenehm diffuses aber dennoch sehr entschiedenes Business- und Lebens“ziel“: To do whatever the fuck I want (and make a lot of money doing it).
Ich begann, mit all den Dingen zu experimentieren, die ich schon immer vorhatte und mich nie getraut hatte: Ich experimentierte als Künstler unter diversen Künstlernamen, ich arbeitete als Aktmodell und hatte kurze Intermezzi mit der Pornobranche und ich begann mir ein Internet Marketing Business basierend auf OnlineKursen aufzubauen.  Ich designte einte meine eigene Art von Coaching und Mentoring und nannte es PrivatStudium. Ich begann genau die Seminare zu geben, die ich wirklich geben wollte, mit Inhalten, die auf meinen realen Lebenserfahrungen basierten und in der das gesamte Spektrum meines Wissens zum Zuge kommen konnte. Und ich begann, all die Marketing und Business-Strategien und -Techniken, die ich im Laufe der Jahre gelernt hatte, auch wirklich anzuwenden und mir meine einzigartige Position zu erarbeiten – eine Position, in der ich mit meinen eigenen Fähigkeiten, Interessen und Talenten ganz ich Selbst sein kann, ohne Aspekte meines Seins unterdrücken oder verstecken zu müssen. Ich baute ein Business auf, in dem ich meine Fähigkeiten auf die bestmögliche Art und Weise nutzen konnte um den richtigen Menschen auf die optimale Art und Weise helfen zu können. Mir war sehr früh klar dass ich keinen Massenmarkt bedienen kann und will, sondern mich an auserlesene andere Ver-rückte wende, die höhere Ansprüche an das Leben und ihr Business haben, als nur äußerlichen Erfolg zu haben, irgendeinen gesellschaftlichen Status zu erlangen und mit einem normalen, konventionellen Leben zufrieden sind.
Heute tue ich in der Tat fast jeden Tag „whatever the fuck I want“ – aber ich bin dabei weder Multimillionär noch Superstar, sondern einfach nur ein fehlbarer, gerne denkender Mensch, der sich seinen eigensten Lebensweg gestaltet hat sseine eigenen Gaben auf die bestmögliche Weise der Welt geben will, um die Menschen zu erreichen, die er am besten mit seiner Arbeit unterstützen kann.

Ver-rückung ohne Ende: Ein neuer Anfang nach dem neuen Anfang

Niels Koschoreck Business Marketing ConsultingMitte 2016 begann mich wieder die konstruktive Unzufriedenheit zu ver-rücken: Bisher hatte ich immer als Selbstständiger gearbeitet, aber mir wurde zunehmend klar dass ich mehr wollte – ich wollte Unternehmer sein, nicht nur Selbstständiger. Ich wollte ein Netzwerk von Freelancern und mitarbeitenden Kontakten knüpfen und meiner beruflichen Tätigkeit eine andere Struktur geben.
Das lag auch daran, dass mich zunehmend Menschen nach Unterstützung bei ihrem Business-Aufbau und ihrem Marketing fragten, ohne dass ich in irgendeiner Weise explizite Angebote dazu gemacht hätte. Meine ersten Business/Marketing-Consulting-Klienten ergaben sich quasi „nebenbei“ und ich entdeckte wie viel Freude es mir machte, qualitativ hochwertiges Denken mit dem handlungsorientierten Aufbau von Businesses zu verbinden.
Zu dem Zeitpunkt, an dem ich diesen Text schreibe (April 2017), befinden sich mehrere neue Online-Akademien, eine Medien-Agentur und ein Immobilien-Investment-Unternehmen im Aufbau und ich freue mich auf die nächsten Kapitel meiner Entwicklung und auf die Menschen, mit denen ich im Laufe dieser Entwicklung arbeiten darf.
Denn was ich im Laufe meines Lebens vielleicht vor allem gelernt habe ist dieses: Kein Mensch ist eine Insel. Niemand lebt allein auf der Welt. Bei allem notwendigen und freudebringenden Individualismus sind wir doch immer Menschen in einer Welt mit anderen Menschen und all unser Tun ist immer auch Tun für andere Menschen. Es ist dieses Miteinander, Füreinander und manchmal auch Gegeneinander, welches den vielleicht größten Reichtum unserer Existenz ausmacht.

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Niels Koschoreck lebt seit 2005 in London, UK, mit seiner Frau und zwei Kindern. Neben seiner Tätigkeit als Denker und Unternehmer ist er immer noch Künstler und nebenbei leidenschaftlicher Pole Dancer.