Niels Koschoreck http://nielskoschoreck.de Unkonventionelles Denken für außergewöhnliches Leben und Business Mon, 08 May 2017 09:21:57 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.4 Exponentielles Denken für persönliche Veränderung und unternehmerischen Erfolg http://nielskoschoreck.de/exponentielles-denken-veraenderung-unternehmer-erfolg/ http://nielskoschoreck.de/exponentielles-denken-veraenderung-unternehmer-erfolg/#respond Sat, 06 May 2017 10:40:46 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=305 Exponentielles Denken: Ein Schlüssel zu leichterem und bereichernderem Leben und zum Erfolg als moderner Unternehmer.

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exponentielles DenkenExponentielles Denken hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, und vor allen Dingen im Kontext von Digitalisierung und technologischem Unternehmertum ist viel darüber gesprochen und geschrieben worden. Dennoch denken die meisten Menschen in ihrem alltäglichen Leben und auch die meisten Unternehmer im Rahmen ihrer Businessplanung und Entscheidungsfindung vor allem in linearer Art und Weise – was wohl auch daran liegt, dass wir lineares Denken gewohnt sind und dieses leicht vorstellbar ist, während exponentielles Denken außergewöhnlich ist und unsere üblichen Vorstellungskapazitäten überfordert.

Ein typisches Beispiel für exponentielles Denken ist dieses: Stelle dir ein Schachbrett mit seinen 64 Feldern vor, lege auf das erste Feld eine ein Euro Münze und verdoppelte dann den Betrag mit jedem Feld. Du beginnst also mit einem Euro, verdoppelst dann auf zwei Euro, danach auf vier Euro, auf acht Euro usw.
Bei welchem Betrag wirst du auf dem 64. Feld angekommen sein? Die Antwort lautet: Bei ziemlich unvorstellbaren 18,45 Trillionen €!
Die Summe allein ist für den menschlichen Geist schwer zu erfassen – noch schwerer zu erfassen aber ist die Art des Denkens, die in nur 64 Schritten von 1 zu 18,45 Trillionen führt.
Diese Art zu denken lässt sich aber eben nicht nur auf Geld anwenden, sondern auf Veränderungen und Entwicklung aller Art: Klimaveränderung, Bevölkerungs“explosion“, technologischer Fortschritt, Digitalisierung.

Wo sie aber viel zu wenig und viel zu selten angewendet wird ist in unserem ganz alltäglichen Leben und in modernem Unternehmertum. In unserem Alltagsleben denken wir immer noch linear und additiv, der durchschnittliche Unternehmensgründer denkt immer noch vorwiegend in einer Art „Schritt-für-Schritt-Modell“.
Wenn du aber außergewöhnliche Ergebnisse in deinem Leben und deinem Business erzielen willst, dann lohnt es sich, auch in diesen Kontexten exponentielles Denken zu lernen. Damit ist übrigens nicht gesagt, dass lineares Denken überflüssig wird, oder dass sich exponentielles Denken auf restlos jeden Kontext und Inhalt anwenden lässt – sondern nur, dass das Üben exponentiellen Denkens die Augen für neue Möglichkeiten eröffnen kann und wirksamere Lösungen findet oder schnellere Fortschritte erzielt, wo lineares Denken bisher versagt hat.

Ein indirektes Epiphänomen exponentiellen Denkens ist zum Beispiel die immer beliebter werdende Anwendung des Begriffes Hacking auf  diverse Lebensbereiche: Bio-Hacking, Lifehacking, Growth Hacking etc.
Dabei beschreibt die Metapher des Hacking die Nutzung von Komplexitätsverminderern, die eine maximal effektive Hebelwirkung entfalten können: Statt „linear“ 17 Dinge nacheinander zu tun, findet man die eine Intervention, die den größtmöglichen Unterschied für das Gesamtsystem macht, also quasi „exponentiell“ wirkt. Statt „linear“ 17 Fragen nacheinander zu stellen, findet man die eine Frage, deren Antwort die umfassendste relevante Information ermöglicht. Statt einen „linearen“ Trainingsplan zu entwerfen, der 300 verschiedene Kraftübungen enthält, findet man die wenigen Übungen, die maximale Kraftentwicklung für die maximale Zahl von Muskelgruppen in der kürzestmöglichen Zeit erzielt.

Für Unternehmer bedeutet solches exponentielles Denken zum Beispiel: Statt dich zu fragen, was DU als nächstest tust, fragst du dich unentwegt, was du am besten kannst und was wirklich niemand anders als DU in deinem Unternehmen so gut tun kann  – und was andere besser können, schneller können, leichter können … was du also daher besser delegierst oder outsourced oder technologisch automatisierst, um exponentielle Effekte zu erzielen. Der lineare Unternehmer bleibt letzten Endes immer Selbstständiger – er macht alles selbst, eins nach dem anderen. Der exponentielle Unternehmer dagegen lernt ständig neu zu erkennen, durch welche Maßnahmen die größten Hebelwirkungen im Unternehmen erzielt werden, was wirklich Wirkung erzielt und was überflüssig ist (und daher weggelassen werden kann),und vor allem wo das additiv-linare Schritt-für-Schritt-Denken überwunden werden muss zugunsten eines springenden, überspringenden, multiplikativen und exponentiellen Denkens.

Zu oft, gerade wenn es um Erfolg geht, stellen wir uns die Welt wie eine Treppe oder eine Leiter vor und meinen, wir müssten uns Stufe für Stufe, Sprosse für Sprosse, nach oben arbeiten. Manchmal ist solch ein lineares Modell auch durchaus angemessen, oft ist aber gerade dieses Denken das größte Hindernis auf dem Weg zum Erfolg: Denn oft lassen sich Stufen auch auslassen, oft kann man mit genug Anlauf auch direkt auf die siebte Sprosse springen – oder man muss Treppe oder Leiter gar nicht nutzen, sondern kann auch einen Aufzug finden oder mit dem Helikopter auf den Gipfel fliegen. Gerade im Zeitalter von Social Media, digitaler Intelligenz und rasantem Gesellschaftswandel gibt es viele solcher „Aufzüge“ und „Helikopter“, die sich für exponentielle ErfolgsEntwicklung nutzen lassen, wenn man bereit ist das lineare Denken zu überwinden und exponentielle Fragen zu stellen.

Ein schönes Beispiel für eine exponentielle Frage stammt von dem Silicon Valley Unternehmer Peter Thiel: „Wenn du einen 10-Jahres-Plan hast, dann frage dich: Wie kann ich das auch in sechs Monaten erreichen?“
Das heißt natürlich nicht, dass du es auch wirklich immer in sechs Monaten erreichen wirst, aber allein dadurch, dass du dir ernsthaft diese Frage stellst und hart daran arbeitest, Antworten auf diese Frage zu finden, wirst du die Umsetzung deines Planes oft dramatisch beschleunigen können, weil die Art und Weise deines Denkens weniger linear und mehr exponentiell wird.

Exponentielles Denken erlaubt dir, elegantere Lösungen und effektivere Wege zu dem zu finden, was du in deinem Leben oder mit deinem Unternehmen gestalten und erreichen willst.

Alles Liebe & Beste,

        Niels Koschoreck

P.S.: Willst Du exponentielles Denken auf dein Leben und Business effektiv anwenden lernen? Dann mache DenkUrlaub mit mir, Ende August in Paestum, Italien, und lerne neben exponentiellem Denken auch viele andere Denkweisen kennen, die dein Leben und Business erleichtern und bereichern werden: Schaue dir jetzt die DenkUrlaub-Seite an und reserviere deinen Platz!

 

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Unternehmertum ist wie Fallschirmspringen, nur gefährlicher http://nielskoschoreck.de/unternehmertum/ http://nielskoschoreck.de/unternehmertum/#respond Sat, 29 Apr 2017 13:58:41 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=117 Die Zukunft des Unternehmertums wird immer den Jongleuren und Experimentierern gehören, die ohne Fallschirm ins Unbekannte springen und dort entdecken, was andere noch nicht einmal ahnen.

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Unternehmertum„Unternehmertum ist wie Fallschirmspringen, nur gefährlicher.“, formuliere ich gerne frei nach Reid Hoffman, dem Begründer von LinkedIn. Denn in der Metapher gesprochen ist ein Unternehmen zu gründen so, wie ohne Fallschirm aus höchster Höhe aus dem Flugzeug zu springen und sich unterwegs den Fallschirm zu basteln. Oder wie Richard Branson, Begründer der Virgin-Unternehmensgruppe, auch gerne sinngemäß sagt: Fang einfach an und finde unterwegs heraus, wie es geht.U

In meiner Arbeit mit zahlreichen Klienten im Kontext von Business-Coaching und Marketing-Consulting in den letzten Jahren habe ich immer wieder beobachten können, dass genau an dieser Klippe viele Unternehmer, oder solche die es werden wollen, scheitern: Sie halten an der irrigen Annahme fest, dass sie erst alles fertig haben müssen, bevor sie richtig anfangen können. Sie klammern sich an den Irrglauben, dass es erst einen perfekten Plan geben müsse, bevor man mit seinem Unternehmen wirklich durchstarten könne.

Diejenigen dagegen, deren Unternehmen mit der Zeit – und damit meine ich im Durchschnitt fünf Jahre – erfolgreich werden, arbeiten oft mit dem Geist des Experimentierens: Sie wissen, dass es keinen perfekten Plan und auch keine perfekte Umsetzung gibt, sondern nur den Prozess der stetigen Verbesserung, Veränderung und Erneuerung, deren Nebeneffekt Produkte, Services und Business/MarketingStrategien sind, die sich am Markt erfolgreich behaupten können.

Besagter Reid Hoffmann von LinkedIn nennt das gerne auch: Permanente Beta-Version. Für kluges Unternehmertum ist nichts jemals wirklich fertig, sondern alle Aspekte des Unternehmens sind in ständiger Entwicklung begriffen und werden immer neuen Tests unterworfen. Die Maxime erfolgreicher Unternehmer lautet: „Experimentieren, experimentieren, experimentieren. Testen, testen, testen.“

Das heißt im Übrigen in keinster Weise, dass man ohne Ziele und Pläne arbeitet, oder niemals etwas so fertig stellt, dass es als Produkt oder Service verkauft werden kann – es heißt „nur“, dass man nicht auf komplette Fertigstellung aller Teile des Ganzen wartet, bevor man ’so richtig‘ unternehmerisch zu arbeiten beginnt. Es heißt, dass man sich als Unternehmer damit abfindet, ja sogar daran erfreut, dass man niemals Bestandsverwalter sein kann, sondern immer eher einem Jongleur gleicht, der 13 Bälle gleichzeitig in der Luft hält.

Die Zukunft des Unternehmertums wird immer den Jongleuren und Experimentierern gehören, die ohne Fallschirm ins Unbekannte springen und dort entdecken, was andere noch nicht einmal ahnen.

Alles Beste,

Niels Koschoreck

P.S.: Wenn du das strategische Denken des erfolgreich handelnden Experimentierens und Jonglierens im Leben wie im Business lernen willst, dann verbringe einen außergewöhnlichen Denk-Urlaub mit mir in Paestum, Italien, vom 25. August bis zum 1. September 2017. Mehr Informationen per E-Mail an niels@nielskoschoreck.de ! (Anmeldeschluss für den Frübuchertarif ist der 06. Mai!!)

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Was heißt Denken? http://nielskoschoreck.de/was-heisst-denken/ Thu, 27 Apr 2017 14:02:43 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=97 Was heißt Denken? Warum Denken die ultimativ bereichernde Fähigkeit ist und wie Du sie dir aneignen kannst

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Denken„In das, was Denken heißt, gelangen wir, wenn wir selber denken. Damit ein solcher Versuch glückt, müssen wir bereit sein, das Denken zu lernen.“

So beginnt Martin Heideggers Vorlesung mit dem Titel „Was heißt Denken?“. Damit sind mindestens zwei Hinweise auf die Natur des Denkens gegeben: Denken kann man nicht dadurch lernen, dass man über das Denken spricht, sondern nur dadurch, dass man selbst denkt – und man kann es nur dann lernen, wenn man zu der Annahme bereit ist, dass man noch nicht denken kann. Und in beidem liegt eine Schwierigkeit: Zunächst einmal nehmen wir alle an, dass wir schon denken können. Schließlich haben wir die ganze Zeit Gedanken und können uns allem Anschein nach Gedanken machen zu allen möglichen Themen, folglich haben wir schon die Fähigkeit zu denken, nicht wahr? An genau dieser Verwechslung von „Gedanken haben“ mit „Denken“, scheitert das DenkenLernen.
In diesem Sinne gibt der bekannte sokratische Spruch von dem „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ die Essenz des Denkens und Denken-Lernens wieder, denn Denken ist immer gleichzeitig auch DenkenLernen – oder es ist nicht Denken.

Ein anderes Wort von Martin Heidegger heißt: „Denken ist Danken.“
Das gibt einen Hinweis darauf, dass es sich beim Denken nicht um eine rein intellektuelle oder kognitive Tätigkeit handelt, das Denkfähigkeit keinesfalls mit IQ zu verwechseln ist.
Denken ist viel mehr und ganz anderes als bloß verkopftes Grübeln: Wenn Denken Danken ist, dann ist es die Erfahrung der Fülle und des Reichtums der Gaben des Lebens mit der sich eine ganz natürliche tiefe Dankbarkeit einstellt.
In dieser Richtung ist Denken nicht nur eine Sache des Kopfes, sondern auch des Herzens – ja mehr noch: Denken ist auch eine Sache aller Sinne, vielleicht sogar auch des Über-Sinnlichen, und auch des Körpers, ja sogar des tätigen Handelns. Wer so richtig denkt, der differenziert zwar, aber er nimmt keine künstlichen Trennungen vor, wie zum Beispiel die von Kopf und Herz, von Denken und Fühlen. Wer Denken lernt, der bemüht sich um die Kunst der Differenzierung, die das Suchen und Finden der Unterschiede, die den Unterschied machen, ist.

Denken ist daher auch nicht eine Disziplin der Philosophen – ja, es kann sogar sein, dass jemand seinem Namen und Beruf nach Philosophie-Professor ist und dennoch in keinster Weise denkt. Vielmehr ist Denken etwas, das jeder lernen kann, der es lernen will – sogar ohne jemals in Kontakt mit einem einzigen philosophischen Buch gewesen zu sein.

Denken heißt, dass du bereit bist, den potentiellen Reichtum deines Daseins und deiner tagtäglichen Erfahrung zu entfalten. Denken heißt, dass du bereit bist, dich auf ungewöhnliche Fragen einzulassen und dass du den Mut entwickelst, sogar das Selbstverständlichste in Frage zu stellen. Denken heißt, dass du unablässig versuchst, das Bekannte-Allzubekannte wie ein völlig Neues zu erleben. Denken heißt, dass du wieder und wieder die Begeisterung für die Frische des am-Leben-Seins wiedergewinnst. Denken heißt, dass du die Langeweile überwindest, nicht indem du in oberflächliches Beschäftigtsein und Dauer-unterhalten-werden-müssen flüchtest, sondern indem du die Lange Weile aushältst und dir darin klar wird, wie einmalig und einzigartig jeder Augenblick deines Lebens ist und wie dankbar du sein kannst, dass dir dieser Augenblick geschenkt wird. Denken heißt, dass du dir deiner Selbst und deiner Möglichkeiten bewusster wirst und so achtsamer mit deinen Lebensentscheidungen umgehen kannst. Denken heißt, dass du mehr machen kannst aus dem, was du hast, und dankbarer sein kannst für den Menschen, der du bist.

All das und viel, viel mehr heißt Denken. Denken in diesem Sinn ist die ultimativ bereichernde Fähigkeit schlechthin. Wenn du ein wirklich reiches Leben willst, lerne denken!

Alles Liebe & Beste,

              Niels Koschoreck

P.S.: Verbringe einen Denk-Urlaub mit mir vom 25.08. – 01.09. in Paestum, Italien. Mehr Infos per eMail an niels@nielskoschoreck.de

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