Niels Koschoreck http://nielskoschoreck.de Unkonventionelles Denken für außergewöhnliches Leben und Business Tue, 31 Oct 2017 13:56:51 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.2 Was heißt Weisheit? http://nielskoschoreck.de/was-heisst-weisheit/ http://nielskoschoreck.de/was-heisst-weisheit/#respond Tue, 31 Oct 2017 13:48:44 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=351 Wie ich Weisheit verstehe und wozu sie gut sein könnte

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WeisheitLetzte Woche habe ich eine neue Video-Serie begonnen mit dem Titel „Die tägliche Dosis Weisheit“ (die Videos findest DU auf meiner facebook-Seite und seit gestern auch auf YouTube).

Die Frage, die mir viele Leute in böswilligen Variationen als Vorwurf entgegen schleudern, die ich mir Selbst aber als konstruktive Frage immer wieder stelle, ist: Was berechtigt mich dazu, von „Weisheit“ zu sprechen? Und meine Antwort ist: Rein gar nichts. Ich bin kein zertifizierter Weiser, ich habe keinerlei akademische Legitimationen und ich bin auch weit davon entfernt, ein durch und durch weises Leben zu leben.

Zwei Dinge waren entscheidend dabei, diese Video-Serie zu beginnen:

Zum einen das häufige Feedback meiner Coaching-Klienten und der Kunden meiner Akademie der Befreiung, dass sie die Inhalte meiner Arbeit als „weise“ erleben – wenn dieser Begriff von denen, die sich mit meiner Arbeit und ihren Ergebnissen aus eigener Erfahrung auskennen, so oft verwendet wird, dann scheint es zumindest ein „weises“ Element in meinen Inhalten zu geben.

Zum anderen hat mich die Natur von Weisheit selbst – so wie ich sie im derzeitigen Stadium meiner Entwicklung verstehe – dazu bewogen: Das bekannteste Zitat zum Thema Weisheit stammt von dem als ultimativen Weisen der westlichen Geistesgeschichte angesehenen Philosophen Sokrates – „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“
Ich halte dies deshalb für eine so präzise Beschreibung von Weisheit, weil sie die Tätigkeit der Weisheit zusammenfasst: Wer weise ist, kann per definitionem nichts wirklich wissen, weil „Wissen“ implizieren würde, dass er keine Fragen mehr hat, sich seiner Sache vollkommen sicher ist, und somit aufgehört hat zu denken. Und wer aufhört zu denken, kann unmöglich weise sein.

Ich würde sogar so weit gehen, Weisheit noch radikaler zu verstehen: Wer weise ist, ist schon nicht mehr weise, weil er sich selbst nicht mehr hinreichend in Frage stellt. Wer sich selbst für weise hält, macht Weisheit unmöglich. Weisheit ist ein unablässiges Weiter-Fragen und Weiter-Denken.
Und wer sich selbst, sein „Wissen“ und seine „Wahrheit(en)“ nicht mehr in Frage stellt, kann auch nicht mehr weise handeln, weil er nur noch aus Automatismen heraus (re-)agiert und sich nicht mehr mit der Einzigartigkeit des Augenblicks und der Unverwechselbarkeit jeder Situation auseinandersetzt.

Dabei würde ich in keinster Weise bestreiten, dass Wissen, Bildung, Lebenserfahrung nicht hilfreiche Elemente, wahrscheinlich sogar notwendige Elemente, der Weisheit sind. Aber ich würde denken, dass sie höchstens Ausgangspunkte darstellen, Sprungbretter zur Tätigkeit des Weise-Seins.

In diesem Sinne verstehe ich meine „Tägliche Dosis Weisheit“ als Anregungen zum selbst denken, nicht als einen Ozean von Weisheit aus dem man sich nur kräftig besaufen müsse, um selbst weise zu werden.
Wenn nur einige wenige meiner Leser und Video-Zuschauer meine Arbeit als eine solche Anregung verstehen, neue Fragen zu stellen und mit neuem Handeln zu experimentieren, um ihr Leben und das Leben der Menschen um sie herum ein klein wenig besser zu machen, dann wäre ich reich beschenkt.

Alles Liebe,

       Niels Koschoreck

P.S.: Meine detaillierteren VideoPräsentationen und OnlineKurse findest Du an meiner Akademie der Befreiung – nur noch heute, zu Halloween, sind alle Angebote dort günstiger zu erwerben!

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Vom Paniker zum Stoiker http://nielskoschoreck.de/vom-paniker-zum-stoiker/ Fri, 20 Oct 2017 16:20:18 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=338 Meine ganz persönliche Geschichte von der Überwindung der Angst und meine wichtigsten Erkenntnisse dabei.

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AngstAngst ist eine Plage, die in vieler Menschen Leben die Grenzen der Entwicklung setzt, so heißt es. Ich sollte mich da auskennen, ich bin in gewisser Weise Experte in extremen Ängsten aus eigener Erfahrung, denn ich war viele Jahre lang von heftigsten Panikattacken, ständigen diffusen Angstgefühlen, diversen Phobien und heftigster Hypochondrie geplagt.

Heute habe ich keinerlei Panikattacken mehr und auch meine neurotischen Phobien habe ich beseitigen können. Oft bin ich auch frei von Ängsten aller Art – was nicht heißt, dass ich keine Angst mehr verspüre, sondern bedeutet, dass ich mich von Lebensängsten aller Art nicht mehr am Handeln hindern lasse und das Ängste viel seltener meine EntscheidungsFähigkeit vernebeln als früher.

Der Weg dieser Entwicklung war lang und steinig: Es brauchte verschieden Psychotherapeuten und diverse psychotherapeutische Ansätze, Veränderung meiner Ernährungs- und Bewegungs-Gewohnheiten, die Trennung von Menschen und Arbeitsweisen, die mir nicht entsprachen und mein Potential blockierten, Jahre der Übung von Meditation, Experimente mit spirituellen Methoden aller Art, ein umfangreiches Lektüre-Pensum, Veränderungen in meiner physischen Umgebung und meiner Tages-Gestaltung, zahlreiche Seminare und Workshops, sowie das Erlernen einer anderen Art des Denkens und Fühlens insgesamt.

Was ich in Bezug auf den konstruktiven Umgang mit Ängsten und Sorgen vor allem gelernt habe, ist:

1.) Unsere Gefühle und Gedanken sind extrem flüchtiger Natur, aber wir verwandeln sie gewohnheitsmäßig in etwas Starres und Festes: Wir reagieren habituell auf unsere Gedankeninhalte als seien sie real und nicht nur Gedanken. Wir reagieren auf die Präsenz eines Gefühls oft zutiefst automatisch, ziehen die üblichen Schlüsse daraus und folgen unseren emotionalen Impulsen wie Schlafwandler in unser jeweils typisches Handeln (oder Nicht-Handeln).
Wenn wir dagegen lernen, immer weniger automatisch auf unsere Gedanken oder Gefühle zu reagieren, werden wir freier und bemerken, dass sorgenvolle Gedanken und ängstliche Gefühle nicht notwendig in ein angst- und sorgenvolles Handeln münden müssen.

2.) Wir sind soziale Wesen, Mit-Menschen in der Tiefe unseres Seins.
Ich glaube nicht, dass ich meine vielen Ängste hätte überwinden können ohne den Austausch mit anderen Menschen und die Auseinandersetzungen mit vielen verschiedenen Perspektiven auf das Phänomen Angst. Aus den zahlreichen Gesprächen mit Psychotherapeuten, Coaches, Trainern, Gurus und Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und nicht zuletzt auch die verständnisvolle, mitdenkende und mitfühlende, Unterstützung meiner Frau haben die vielen Puzzle-Teile zusammengefunden, die es brauchte, damit ich mich über meine Ängste hinaus entwickeln konnte.

3.) Alles ist Gewohnheit, alles ist Übung.
Eine der wichtigsten Einsichten meines Lebens, nicht nur in Bezug auf Angst, besteht darin, das wir mit jeder Wiederholung bestimmter Gedanken, Gefühle und Handlungen diese unweigerlich üben, d.h. die Gewohnheit stärken, diese Gedanken, Gefühle und Handlungen zu wiederholen. Je öfter man Angst hat und dem Automatismus seiner Ängste folgt, desto größer und stärker wird die Angst. Wenn wir dagegen beginnen, eine andere Umgangsweise mit unseren Ängsten zu üben, so stärken wir diese alternative Gewohnheit.
Und darin steckt auch die Einsicht, dass es keinen magischen Knopf gibt, der Veränderung auf wundersame Weise herbeizaubert, sondern dass es auf deine eigenen aktiven Übungen ankommt – der Veränderungsprozess kann länger dauern oder sich auch viel schneller ereignen als erwartet, und neue Perspektiven oder Techniken können dir helfen, bessere oder wirksamere Übungen zu üben … nur das eigenste Üben ersparen wird dir nichts und niemand!

4.) Wir sind nicht nur Geist-, sondern auch Körper- und Welt-Wesen.
Wir können uns weder ganz dem Einfluss unserer Umwelt entziehen, noch können wir die Auswirkungen unseres Körpers auf unseren Geist abstellen. Wir neigen dazu – gerade wenn wir mit vielen Selbsthilfe-Modellen & spirituellen Weltanschauungen in Berührung gekommen sind – unseren Geist für wichtiger und stärker zu halten als unsere Umgebung und unseren Körper. Das mag bis zu einem gewissen Grade auch die richtige Richtung sein, führt aber zu oft zu einem Ausblenden der Wirkungen von Körper und Umgebung.
Bei mir Selbst und zahlreichen Coaching-Klienten habe ich aber immer wieder beobachten können, wie eine Umstellung der Ernährung, eine Reorganisation der Umgebung (Wohnort, Wohnungs“design“, Mobiliar, Lichtverhältnisse, Farbgestaltung …) , und neue Bewegungsgewohnheiten (nicht notwendig „Sport“ oder gar Leistungssport) zu dramatischen Veränderungen der Gedanken-und Gefühlswelt geführt haben.
Wir leben nun einmal mit unserem Körper und in einer Welt – und es lohnt sich, dies bei unserer EntwicklungsGestaltung zu berücksichtigen.

Die Übung in den 4 genannten Einsichten (und einigen mehr) haben mich im letzten Jahrzehnt „vom Paniker zum Storiker“ verwandelt. Was mich vor 10 Jahren noch extrem geängstigt oder mit Sorge erfüllt hätte, lässt mich heutzutage oft vollkommen ruhig bleiben. Was mir vor 5 Jahren noch den Schlaf einer ganzen Nacht geraubt hätte, lässt mich heute vielleicht kurz aufwachen und beschäftigt mich ein paar Minuten bis ich es wieder loslassen kann und zurück in erholsamen Schlaf finde.

Meine eigene Erfahrung und die Ergebnisse vieler Coaching-Klienten haben mich darin bestärkt, von tiefer Zuversicht erfüllt zu sein, dass wir alle viel mehr Entwicklungs- und VeränderungPotential haben, als wir uns zugestehen. Dass wir mehr Kraft entwickeln können, als wir glauben. Und dass wir wahrscheinlich niemals Perfektion erreichen können – die Idee der völligen Abwesenheit von Angst und Sorgen halte ich für eine Illusion, und zudem eine ungesunde Illusion – aber dass wir als ganze Menschen, mit all unserem Gefühls- und Gedanken-Wirrwar, ein reiches, erfülltes und sinnvolles Leben leben können.

Alles Liebe,

Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

P.S.: Erweiternde Perspektiven rund um das Thema „Ängste und Sorgen“ findest Du auch in meiner VideoPräsentation „Mehr Mut entwickeln“ an der Akademie der Befreiung!

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Unternehmertum ist wie Fallschirmspringen, nur gefährlicher http://nielskoschoreck.de/unternehmertum/ Sat, 29 Apr 2017 13:58:41 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=117 Die Zukunft des Unternehmertums wird immer den Jongleuren und Experimentierern gehören, die ohne Fallschirm ins Unbekannte springen und dort entdecken, was andere noch nicht einmal ahnen.

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Unternehmertum„Unternehmertum ist wie Fallschirmspringen, nur gefährlicher.“, formuliere ich gerne frei nach Reid Hoffman, dem Begründer von LinkedIn. Denn in der Metapher gesprochen ist ein Unternehmen zu gründen so, wie ohne Fallschirm aus höchster Höhe aus dem Flugzeug zu springen und sich unterwegs den Fallschirm zu basteln. Oder wie Richard Branson, Begründer der Virgin-Unternehmensgruppe, auch gerne sinngemäß sagt: Fang einfach an und finde unterwegs heraus, wie es geht.U

In meiner Arbeit mit zahlreichen Klienten im Kontext von Business-Coaching und Marketing-Consulting in den letzten Jahren habe ich immer wieder beobachten können, dass genau an dieser Klippe viele Unternehmer, oder solche die es werden wollen, scheitern: Sie halten an der irrigen Annahme fest, dass sie erst alles fertig haben müssen, bevor sie richtig anfangen können. Sie klammern sich an den Irrglauben, dass es erst einen perfekten Plan geben müsse, bevor man mit seinem Unternehmen wirklich durchstarten könne.

Diejenigen dagegen, deren Unternehmen mit der Zeit – und damit meine ich im Durchschnitt fünf Jahre – erfolgreich werden, arbeiten oft mit dem Geist des Experimentierens: Sie wissen, dass es keinen perfekten Plan und auch keine perfekte Umsetzung gibt, sondern nur den Prozess der stetigen Verbesserung, Veränderung und Erneuerung, deren Nebeneffekt Produkte, Services und Business/MarketingStrategien sind, die sich am Markt erfolgreich behaupten können.

Besagter Reid Hoffmann von LinkedIn nennt das gerne auch: Permanente Beta-Version. Für kluges Unternehmertum ist nichts jemals wirklich fertig, sondern alle Aspekte des Unternehmens sind in ständiger Entwicklung begriffen und werden immer neuen Tests unterworfen. Die Maxime erfolgreicher Unternehmer lautet: „Experimentieren, experimentieren, experimentieren. Testen, testen, testen.“

Das heißt im Übrigen in keinster Weise, dass man ohne Ziele und Pläne arbeitet, oder niemals etwas so fertig stellt, dass es als Produkt oder Service verkauft werden kann – es heißt „nur“, dass man nicht auf komplette Fertigstellung aller Teile des Ganzen wartet, bevor man ’so richtig‘ unternehmerisch zu arbeiten beginnt. Es heißt, dass man sich als Unternehmer damit abfindet, ja sogar daran erfreut, dass man niemals Bestandsverwalter sein kann, sondern immer eher einem Jongleur gleicht, der 13 Bälle gleichzeitig in der Luft hält.

Die Zukunft des Unternehmertums wird immer den Jongleuren und Experimentierern gehören, die ohne Fallschirm ins Unbekannte springen und dort entdecken, was andere noch nicht einmal ahnen.

Alles Beste,

         Niels Koschoreck

 

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Was heißt Denken? http://nielskoschoreck.de/was-heisst-denken/ Thu, 27 Apr 2017 14:02:43 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=97 Was heißt Denken? Warum Denken die ultimativ bereichernde Fähigkeit ist und wie Du sie dir aneignen kannst

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Denken„In das, was Denken heißt, gelangen wir, wenn wir selber denken. Damit ein solcher Versuch glückt, müssen wir bereit sein, das Denken zu lernen.“

So beginnt Martin Heideggers Vorlesung mit dem Titel „Was heißt Denken?“. Damit sind mindestens zwei Hinweise auf die Natur des Denkens gegeben: Denken kann man nicht dadurch lernen, dass man über das Denken spricht, sondern nur dadurch, dass man selbst denkt – und man kann es nur dann lernen, wenn man zu der Annahme bereit ist, dass man noch nicht denken kann. Und in beidem liegt eine Schwierigkeit: Zunächst einmal nehmen wir alle an, dass wir schon denken können. Schließlich haben wir die ganze Zeit Gedanken und können uns allem Anschein nach Gedanken machen zu allen möglichen Themen, folglich haben wir schon die Fähigkeit zu denken, nicht wahr? An genau dieser Verwechslung von „Gedanken haben“ mit „Denken“, scheitert das DenkenLernen.
In diesem Sinne gibt der bekannte sokratische Spruch von dem „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ die Essenz des Denkens und Denken-Lernens wieder, denn Denken ist immer gleichzeitig auch DenkenLernen – oder es ist nicht Denken.

Ein anderes Wort von Martin Heidegger heißt: „Denken ist Danken.“
Das gibt einen Hinweis darauf, dass es sich beim Denken nicht um eine rein intellektuelle oder kognitive Tätigkeit handelt, das Denkfähigkeit keinesfalls mit IQ zu verwechseln ist.
Denken ist viel mehr und ganz anderes als bloß verkopftes Grübeln: Wenn Denken Danken ist, dann ist es die Erfahrung der Fülle und des Reichtums der Gaben des Lebens mit der sich eine ganz natürliche tiefe Dankbarkeit einstellt.
In dieser Richtung ist Denken nicht nur eine Sache des Kopfes, sondern auch des Herzens – ja mehr noch: Denken ist auch eine Sache aller Sinne, vielleicht sogar auch des Über-Sinnlichen, und auch des Körpers, ja sogar des tätigen Handelns. Wer so richtig denkt, der differenziert zwar, aber er nimmt keine künstlichen Trennungen vor, wie zum Beispiel die von Kopf und Herz, von Denken und Fühlen. Wer Denken lernt, der bemüht sich um die Kunst der Differenzierung, die das Suchen und Finden der Unterschiede, die den Unterschied machen, ist.

Denken ist daher auch nicht eine Disziplin der Philosophen – ja, es kann sogar sein, dass jemand seinem Namen und Beruf nach Philosophie-Professor ist und dennoch in keinster Weise denkt. Vielmehr ist Denken etwas, das jeder lernen kann, der es lernen will – sogar ohne jemals in Kontakt mit einem einzigen philosophischen Buch gewesen zu sein.

Denken heißt, dass du bereit bist, den potentiellen Reichtum deines Daseins und deiner tagtäglichen Erfahrung zu entfalten. Denken heißt, dass du bereit bist, dich auf ungewöhnliche Fragen einzulassen und dass du den Mut entwickelst, sogar das Selbstverständlichste in Frage zu stellen. Denken heißt, dass du unablässig versuchst, das Bekannte-Allzubekannte wie ein völlig Neues zu erleben. Denken heißt, dass du wieder und wieder die Begeisterung für die Frische des am-Leben-Seins wiedergewinnst. Denken heißt, dass du die Langeweile überwindest, nicht indem du in oberflächliches Beschäftigtsein und Dauer-unterhalten-werden-müssen flüchtest, sondern indem du die Lange Weile aushältst und dir darin klar wird, wie einmalig und einzigartig jeder Augenblick deines Lebens ist und wie dankbar du sein kannst, dass dir dieser Augenblick geschenkt wird. Denken heißt, dass du dir deiner Selbst und deiner Möglichkeiten bewusster wirst und so achtsamer mit deinen Lebensentscheidungen umgehen kannst. Denken heißt, dass du mehr machen kannst aus dem, was du hast, und dankbarer sein kannst für den Menschen, der du bist.

All das und viel, viel mehr heißt Denken. Denken in diesem Sinn ist die ultimativ bereichernde Fähigkeit schlechthin. Wenn du ein wirklich reiches Leben willst, lerne denken!

Alles Liebe & Beste,

              Niels Koschoreck

P.S.: Lerne DENKEN, nur besser. In meiner Coaching-Gruppe „Denken lernen“.  Mehr Infos und Anmeldung  per eMail an niels@nielskoschoreck.de

Ich garantiere dir vollkommen ungewöhnliche Einsichten und Erfahrungen, die noch viele Jahre positiv in deinem Leben weiter wirken werden und sich auf unerwartete Weise mehrfach auszahlen werden!!

Hier der thematische Fahrplan für die 4monatige Coaching-Gruppe:

*Monat 1: Philosophie – Grundlagen kritischen Denkens, Gestaltung der eigenen GedankenWelt, bessere Fragen stellen
*Monat 2: Wissenschaft – Gesellschaftsmodelle, gefälschte Statistiken erkennen, souveräner Umgang mit Zahlen und Daten
*Monat 3: Literatur / Kunst / Musik – sprachliches Gespür entwickeln, Kreativität stärken, Strukturen der Außergewöhnlichkeit verstehen
*Monat 4: Business – Positionierung denken, die kognitiven Grundlagen des Silicon Valley aneignen, Strategie und Choreographie von Business-Aufbau und Marketing-Kampagnen

Was Teilnehmer der Gruppe darüber sagen:

„“Die beste Fortbildung, die ich bisher gemacht habe, lebensverändernd und vollkommen anders als alles andere da draussen auf dem Markt.“ (René Delpy)

„Persönliche und provisionslose Empfehlung für das beste Coaching, das ich bis jetzt absolvieren durfte. DENKEN? Das kann ich doch. Warum sollte ich das lernen? Für mich ging es darum den blinden Aktionismus zu stoppen, wesentlich fokussierter zu werden, die Welt differenzierter wahrzunehmen – in ihren wunderschönen Facetten, das Leben intensiver zu genießen und im Business clevere Entscheidungen zu treffen, die sich natürlich auch auf das Geld positiv auswirken. Dies alles und viel mehr wurde mehr als erfüllt. Die wöchentlichen Coaching-Sitzungen waren teilweise unangenehm, da bei mir sehr vertraute Denkmuster und Überzeugungen plötzlich zusammenbrachen und neue entstanden. Die begleitende Facebook-Gruppe mit vielen Denkimpulsen und Austausch war für mich ein zielführende Ergänzung. Ich kann die DENKEN LERNEN Gruppe nur sehr empfehlen. Denken ist die Basis für alles. Danke an Niels.“ (Matthias Niggehoff)

Wenn DU dich, privat und geschäftlich, so intensiv weiterentwickeln willst wie noch nie, dann wäre es ein extrem großer Verlust, auf die Teilnahme an dieser Coaching-Gruppe zu verzichten.

Fordere jetzt mehr Infos an oder melde dich direkt an – per PN oder eMail an niels@nielskoschoreck.de !

 

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