Niels Koschoreck http://nielskoschoreck.de Unkonventionelles Denken für außergewöhnliches Leben und Business Sat, 06 Jan 2018 19:32:08 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 Denken wie Elon Musk http://nielskoschoreck.de/denken-elon-musk/ http://nielskoschoreck.de/denken-elon-musk/#respond Sat, 06 Jan 2018 19:29:29 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=446 Denken wie Elon Musk. Von GrundPrinzipien über Konvergenz zu Synthetisierung - oder: Wie komplexes Denken erfolgreicher machen kann.

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Denken wie Elon MuskDenken wie Elon Musk? Der Star-Unternehmer und Silicon Valley Visionär ist bekannt für seine grandiosen Zukunftsentwürfe und die ungewöhnlichen Problemlösungen und Innovationen seiner Firmen Space X und Tesla. Musk selbst betonte wiederholt, dass sein unternehmerischer Erfolg neben extrem harter Arbeit vor allem auf zwei Fähigkeiten basiert: Lesen und Denken.

Allen verläßlichen Anekdoten nach ist Elon Musk ein außergewöhnlich intensiver und schneller Leser von Büchern – und sein Lesepensum begrenzt sich nicht auf Themen, die sich im engen Sinn auf die speziellen Bereiche seiner Unternehmen beziehen, sondern ist sehr breit gefächert – von Philosophie über Wissenschaft bis hin zu Marketing und auch Religion – und umfasst sowohl Sachbücher als auch Romane.

Das ist ein erster Schlüssel, wenn Du Denken wie Elon Musk lernen willst: Musk ist eine Art Neo-Generalist. Er baut sich durch seine Lektüre ein sehr weites Spektrum von Wissen und Erfahrung auf, um sich basierend auf dieser extrem breiten Allgemeinbildung dann etwas mehr auf jene Bereiche zu spezialisieren, die für die Führung und Weiterentwicklung seiner Unternehmen wichtig sind: Ingenieurskunst, Physik, Produktdesign.
Ein „Neo-Generalist“ ist also kein ‚Scanner‘, der von vielen Dingen ein klein wenig weiß, sondern jemand, der sich sehr gründlich in dem insgesamt verfügbaren Wissen der Menschheit ausgebildet hat und dann auf diesem reichhaltigen Fundament die nötigen Spezialisierungen vornimmt. Sehr intensive breite Bildung UND präzise Spezialisierung ist das Geheimnis dieser Kunst zu denken: Die neo-generalistische Herangehensweise schützt vor Oberflächlichkeit und Fachidiotentum in gleicher Weise.

Elon Musk selbst formuliert den Sinn seiner Herangehensweise so: „Es ist wichtig, Wissen als eine Art semantischen Baum zu betrachten – stellen Sie sicher, dass Sie die Grundprinzipien, das heißt den Stamm und die großen Äste, verstehen, bevor Sie sich den Details beziehungsweise den Blättern widmen. Andernfalls gibt es nichts, woran sie sich festhalten können.“
Denken wie Elon Musk erfordert also, einen DenkStil zu entwickeln, der es dir ermöglicht, GrundPrinzipien herauszuarbeiten und dir die Art und Weise wie innerhalb eines bestimmten Wissens- und Erfahrungs-Bereiches gedacht wird anzueignen: Wie denkt ein Philosoph? Wie denkt ein Ingenieur? Wie denkt ein Designer? Wie denkt ein Unternehmer? Wie denkt … ?

Wenn Du das WIE des Denkens verschiedenster Bereiche erlernst, dann wird dir nicht nur die Aneignung von Wissen und Können in diesen Bereichen deutlich leichter fallen, sondern Du wirst auch den zweiten Schlüssel zum Denken wie Elon Musk nutzen können:
Die Übertragung von Ideen eines Bereiches auf einen ihm völlig fremden anderen Bereich – denn darin liegt die enorm erfolgreiche Kreativität des UnternehmerGeistes begründet.
Nicht nur Elon Musk, sondern so gut wie jeder extrem erfolgreiche Unternehmer hat diese Fähigkeit des Transfers von Ideen von einem Bereich auf einen vollkommen anderen Bereich gemeistert – es ist die Grundlage vieler bahnbrechender Innovationen.

Wann beginnst DU damit, die Kunst des Lesens und Denkens zu erlernen?

Alles Beste,

       Niels Koschoreck

P.S.: Erlerne die Kunst des Lesens und Denkens in meiner CoachingGruppe „Denken für Fortgeschrittene“Anmeldeschluss am Sonntag, den 07. Januar!

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Denken für besseres Business http://nielskoschoreck.de/denken-fuer-besseres-business/ http://nielskoschoreck.de/denken-fuer-besseres-business/#comments Mon, 01 Jan 2018 18:07:30 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=439 Denken für besseres Business - Drei Wege, wie Denken zu besserem und finanziell erfolgreicherem Business führt

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Denken für besseres BusinessDenken für besseres Business? Business, so lautet ein weit verbreitetes Vorurteil, ist eine Handlungs-Disziplin – auf das massive Tun kommt es, wenn man im Business erfolgreich sein will. Denken dagegen ist etwas für Philosophen, für Theoretiker – aber nicht für erfolgreiche Geschäftsleute.

Die Realität lehrt uns aber etwas völlig anderes: Erfolgreiche Unternehmer sind nicht selten auch sehr präzise und in einem breiteren Spektrum des Wissens gebildete Denker. Das fängt schon mit Thales von Milet an, den man traditionell den ersten westlichen Philosophen nennt (624 v. Chr. – 544 v. Chr.): Thales war nämlich nicht nur ein tiefer Denker, sondern auch ein cleverer Geschäftsmann – und beides hing bei ihm eng zusammen. Thales‘ philosophischer Interessen hatten ihn zu umfangreichen astronomischen Beobachtungen bewegt – und die Schlüsse, die er daraus zog, halfen ihm dabei, eine reiche Olivenernte vorauszusagen. Basierend auf dieser Voraussage kaufte er die Rechte an allen Olivenpressen in seiner Region – und wurde so durch die Olivenernte des Jahres reich, weil er ein Monopol auf die Olivenpressen besaß. Seine theoretische Arbeit hatte ihn zu einer erfolgreichen Praxis geführt.
Denken für besseres Business.

Aber wir müssen gar nicht so weit in die Geschichte zurückgehen – es gibt auch aktuell mehr als genug Beispiele für geschäftlich erfolgreiche Denker:

Der erfolgreiche Unternehmer und Investor Peter Thiel, Co-Begründer von PayPal, studierte Philosophie und ist vor allem im Denken des Philosophen René Girard bewandert. Eine von Girards Hauptthesen heißt das „mimetische Begehren“ und beschreibt (sehr vereinfacht formuliert) den Wunsch des Menschen, anderen Menschen ähnlich zu sein, seine Tendenz zur Nachahmung dessen, was er bei anderen Menschen in seinem Umfeld sieht. Mimetisches Begehren ist so u.a. die philosophische Erklärung des „Keep up with the Joneses“-Phänomens, welches Menschen dazu motiviert, um Status-Symbole zu konkurrieren und sich von dem neuen Auto des Nachbarn selbst zum Kauf eines neuen Autos anregen zu lassen, um „mithalten“ zu können.
Auch aufgrund seines Verständnisses der Girard’schen Theorie des mimetischen Begehrens wurde Peter Thiel der erste externe Investor von facebook – denn er erkannte in facebooks Strategien der Verstärkung menschlicher NachahmungsTendenzen ein Rezept für großen Erfolg. All das Liken, Teilen und Kommentieren auf facebook und das ständige Durchscrollen von Streams deiner „Freunde“ regt das mimetische Begehren an – was der Grund dafür ist, dass facebook so eine effektive Werbe-Maschine werden konnte. Peter Thiel sagt selbst, dass er durch seine philosophische Bildung besser in der Lage ist, Chancen des Marktes zu analysieren und gute Investitions-Gelegenheiten zu erkennen.
Ich nenne das: Denken für besseres Business!

Ein weiteres aktuelles Beispiel für Business-Philosophie ist Charlie Munger, der Partner der Investment-Legende Warren Buffett. Munger hat für sich selbst etwas entwickelt, das er „Cross-Training des Geistes“ nennt: Das Studium eines breiten Spektrums „mentaler Modelle“ aus den verschiedensten Wissens- und Erfahrungsbereichen. Seine dadurch erworbene Präzision und Flexibilität im Umgang mit einer großen Auswahl sehr verschiedener Perspektiven auf die Wirklichkeit erlaubt es ihm, neue Informationen schneller zu verarbeiten, leichter das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden und vor allem Zusammenhänge zwischen scheinbar nicht miteinander in Verbindung stehenden Bereichen zu erkennen. Und genau diese Fähigkeit des Denkens ermöglicht ihm laut Warren Buffett, schneller als jeder andere ein Unternehmen, seine Geschäfts- und Finanzstruktur, zu analysieren, mögliche Probleme vorwegzunehmen oder versteckte ProfitabilitätsMöglichkeiten zu entdecken und so klüger die Entscheidung treffen zu können, ob sich ein Investment lohnt oder nicht.
Wie nenne ich das? Denken für besseres Business.

Du willst ein besseres Business gestalten? Lerne Denken!

Alles Beste,

         Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

P.S.: In meiner CoachingGruppe „Denken für Fortgeschrittene“ vermittle ich dir ein effektives Spektrum von DenkWegen, mit denen Du dein Leben und Business besser gestalten kannst. Melde dich am besten direkt an!

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Meine Morgenroutine – und wie DU deine optimale Morgenroutine findest http://nielskoschoreck.de/morgenroutine/ http://nielskoschoreck.de/morgenroutine/#comments Tue, 26 Dec 2017 10:31:27 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=388 Die Elemente meiner Morgenroutine - und die besten Tipps, wie Du eine optimale Morgenroutine für dich gestalten kannst

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Morgenroutine

Eine gute Morgenroutine gehört zu den häufigsten Empfehlungen der ErfolgsLiteratur – und die Frage nach meiner persönlichen Morgenroutine ist eine der Fragen, die mir sehr oft gestellt wird. Ich glaube wirklich, dass eine gute Morgenroutine einen großen Unterschied in deinem Leben machen kann, weil die ersten paar Minuten des Tages den Grundton für den gesamten Tag erzeugen.

Nicht umsonst gibt es im Volksmund die Idee, dass man mit dem falschen Fuß aufstehen kann – darin steckt die richtige Intuition, dass ein schlechter Tagesbeginn oft die Richtung für den gesamten Rest des Tages setzt. Eine gute Morgenroutine zu etablieren bedeutet, jeden Morgen neu das Fundament für einen optimalen Tag zu legen.

Eine gute Morgenroutine zu etablieren bedeutet, jeden Morgen neu das Fundament für einen optimalen Tag zu legen.Click To Tweet

Lass mich also kurz beispielhaft meine eigene aktuelle Morgenroutine skizzieren und schildern, was für mich der Sinn der einzelnen Bestandteile ist, und dir danach ein paar Anregungen geben, wie du deine beste Morgenroutine designen kannst. Hier die Elemente meiner MorgenRoutine:

1 – Kalte Dusche
Egal in welcher Stimmung ich aufwache, egal wie kalt oder warm es draußen ist, als allererstes bewege ich mich unter die kalte Dusche. An den allermeisten Tagen kostet mich das Überwindung, mal mehr mal weniger. Und das ist für mich auch der primäre Sinn der Übung: Mich direkt frei für etwas zu entscheiden, das vielleicht nicht angenehm ist, von dem ich aber weiß, dass es gute Auswirkungen hat. Zudem hat solch eine kalte Dusche eine stärkere und schnellere Wirkung als Kaffee: Ich bin sofort wach.

2 – Zaryadka Mobilitäts-Übungen
Nach der kalten Dusche verbringe ich ein paar Minuten mit einigen sanften Beweglichkeitsübungen aus dem Buch „Super Joints“ . Diese einfachen Übungen bringen mich mit meinem Körper in Kontakt, lockern mich auf und sorgen ganz nebenbei für glückliche Gelenke!

3 – Yoga
An manchen Tagen praktiziere ich nur zwei oder 3 Minuten, an anderen Tagen nehme ich mir 20 – 30 Minuten für eine morgendliche Yoga-Sequenz Zeit. Das Schöne am Yoga ist, dass es sich so wunderbar flexibel anpassen lässt: Ob für 3 oder für 30 Minuten, ob der Fokus auf Flexibilität oder Kraft, mehr Energie oder mehr innere Ausgeglichenheit gelegt wird – die morgendliche Yogapraxis lässt sich mit etwas Hintergrundwissen sehr leicht variieren.

4 – Meditation
Ich praktiziere  Vipassana-Meditation – die Beobachtung des Atems, die Beobachtung der Bewegungen von Körper, Gefühlen, Gedanken und Geist. An manchen Tagen nur 1 Minute, an manchen Tagen eine ganze Stunde – es kommt nicht auf die Länge an, sondern auf die tägliche Regelmäßigkeit. Meditation hilft mir, meinen Geist zu fokussieren und mich in meinem Sein zu verankern – und entfaltet bei regelmäßiger Praxis eine ganze Fülle positiver Nebenwirkungen.

5 – Bulletproof Coffee
An den meisten Tagen trinke ich morgens eine Tasse „Bulletproof Coffee“ – Kaffee mit Ghee und Kokosöl – weil ich die Wirkung als konzentrations- und energiefördernd erlebe (und es mir einfach gut schmeckt). Zudem passt der Kaffee zu der individualisierten ketogenischen Ernährung, welche ich zu 90 % in meinem Leben befolge.

6 – Lesen / Journaling
Mit dem Kaffee neben mir verbringe ich dann einige Minuten damit, zu lesen, und/oder einige schriftliche Aufzeichnungen zu machen – manchmal sind das Tagebucheinträge über was immer mir in den Sinn kommt, manchmal Notizen zu Ideen aller Art, manchmal Gedanken zu Gelesenem. Für mich persönlich ist daran wichtig, den Tag mit hoher GedankenQualität zu beginnen und mich zu einem höheren Niveau des Denkens und Handelns inspirieren zu lassen.

7 – Mission/Vision & ToDos
Den Abschluss meines Morgenrituals bildet die Lektüre eines einseitigen Dokumentes, welches man als Mission/Vision-Statement bezeichnen könnte. Dieses Dokument, welches ich beständig verfeinere, schildert die Richtung, die ich meinem Leben geben will. Mit der Lektüre dieser Seite erinnere ich mich jeden Morgen an das, was mir wirklich wichtig ist, worauf es mir wirklich ankommt, was ich in meinem Leben erschaffen will – und nehme so das größere Ganze in den Blick, bevor ich mich an die Arbeit mache.
Mein Arbeitstag beginnt dann mit einem Blick auf meine To-do-Liste, welche ich meist am Abend zuvor erstellt habe (dafür nutze ich seit längerer Zeit das Todoist App).

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DEINE Morgenroutine designen

Willst du deine eigene Morgenroutine gestalten? Hier einige meiner besten Tipps dazu:

1. Mach es dir, vor allem an Anfang , so einfach wie möglich
Es nützt nichts, elaborierte Routinen von 60 Minuten zu designen, wenn du sie dann sowieso nicht umsetzt. Wenn du noch keine bewusste Morgenroutine hast, beginne mit einem einzigen Element und einer einzigen Minute. Sobald du dieses ein Element für 1 Minute etabliert hast, erweitere deine Morgenroutine.

2. Beginne mit dem Warum und Wozu
Beginne mit der Frage, warum und wozu Du eine Morgenroutine etablieren willst: Wozu soll deine Morgenroutine gut sein? Welche Funktion soll sie erfüllen? Welchen Grundton für den Tag soll deine Morgenroutine setzen? Welchen Sinn erfüllt deine Morgenroutine im größeren Ganzen deines Lebens? Diese Fragen stellen sicher, dass du eine wirklich zu dir individuell passende Morgenroutine designst und nicht die Routine von jemand anders übernimmst.

3. Halte deine Routine flexibel
Mach dir deine Morgenroutine nicht zu einer disziplinarischen Qual, sondern bleibe flexibel. Designe deine Morgenroutine „modular“ und „skalierbar“ – also so, dass du sie sowohl in wenigen Minuten, wie auch in einer ganzen Stunde erfüllen könntest, und dass manche Elemente an manchen Tagen sogar weggelassen werden könnten, ohne dass dadurch die gesamte Routine beeinträchtigt ist.

4. Beginne immer wieder neu
Solltest du deine Routine an einem Tag vergessen, beginne einfach wieder neu am nächsten Tag. Solltest du deine Routine eine ganze Woche lang vergessen, beginne einfach wieder neu am nächsten Tag. Wir sind Menschen, nicht perfekte Maschinen.

5. Verfeinere deine Morgenroutine kontinuierlich
Scheue dich nicht, bestimmte Elemente zu verändern, wegzulassen oder durch andere zu ersetzen, wenn du merkst, dass sie nicht mehr den Sinn erfüllen, den du anstrebt. Verändere den Inhalt bestimmter Elemente deine Routine, wenn du das Gefühl hast, dass dadurch die Effektivität verbessert wird. Sei also nicht stur in Bezug auf deine Morgenroutine: Diszipliniert ja, aber mit Kreativität.

Wann beginnst DU mit DEINER Morgenroutine?

Alles Liebe & Beste,

                Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

 

 

 

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Vom Sinn des Schenkens – Ein WeihnachtsBeitrag http://nielskoschoreck.de/vom-sinn-des-schenkens/ http://nielskoschoreck.de/vom-sinn-des-schenkens/#comments Mon, 25 Dec 2017 13:11:47 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=384 Wie echtes Schenken, großzügiges Geben dein Leben und das Leben anderer Menschen unermesslich bereichern kann

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SchenkenEchtes Schenken ist ein revolutionärer Akt, welcher die Konventionen kapitalistischer Gesellschaften sprengt – denn echtes Schenken findet nur jenseits von Kalkül und Berechnung statt … und ist deshalb extrem selten.

Wer wirklich schenkt, erwartet keinerlei Kompensation: Keinen Profit, kein gleichwertiges Gegengeschenk, keinen Ausgleich irgendeiner Art.

Echtes Schenken ist ein Geben aus dem Überfluss heraus – es erwartet keinen Ausgleich, weil es selbst schon das Herstellen eines Ausgleichs ist: Es gibt aus einem inneren „zu viel“ heraus, aus einem Gefühl, sich Selbst viel mehr als genug zu sein und daher schenken zu können und zu wollen.

Echtes Schenken fragt nur eine Frage: Was ist die beste Gabe die ich geben kann?

Wovon hast Du innerlich so unermeßlich viel, dass Du gar nicht anders kannst, als es zu verschenken?

Wer echtes Schenken lernt, lernt damit, seinem eigenen Reichtum auf die Spur zu kommen.

Wer echtes Schenken lernt, lernt damit, seinem eigenen Reichtum auf die Spur zu kommen.Click To Tweet

Großzügiges Geben macht reich, weil es selbst schon eine Manifestation des Reichtums ist.

Wie kannst DU besser geben, echter schenken lernen – und dich und die Welt damit bereichern?

Alles Liebe,

Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

 

 

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Die 9 besten Ratschläge, die ich je erhalten habe http://nielskoschoreck.de/die-9-besten-ratschlaege/ http://nielskoschoreck.de/die-9-besten-ratschlaege/#comments Wed, 29 Nov 2017 16:24:10 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=359 Die 9 besten Ratschläge, die ich je erhalten habe - Mit Erläuterungen dazu, was sie bedeuten und wie DU sie umsetzen könntest

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Die 9 besten Ratschläge, die ich je erhalten habe. Sie haben mein Leben nachhaltig geprägt und zutiefst verändert:

Tue die Arbeit, die Du wirklich tun willst – und verlange verdammt viel Geld dafür. (Reinhard Sprenger)

Arbeit darf Arbeit sein, sie darf fordern, anstrengen und muss nicht immer Spaß machen – aber es sollte die Arbeit sein, für die Du dich frei und bewusst entscheidest, die Du meistens gerne tust, deren Prozess dir oft Freude macht und die dich vor allem inspiriert, deine Fähigkeiten kontinuierlich zu verbessern. Wenn deine Arbeit dir ermöglicht, mehr und mehr zu lernen und in den Kernkompetenzen besser und besser zu werden, dann wird sie auch von hohem Wert für die Menschen sein, für die sie wichtig ist – und diesen hohen wert darfst Du dann auch entsprechend hoch monetär in Rechnung stellen, weil Du es im wahrsten Sinne des Wortes verdienst. Denn viel Geld zu verdienen mit deiner Arbeit ermöglicht dir nicht nur ein besseres Leben, sondern auch ein besseres Arbeiten.

Gefühle sind oft auch nur eine Gewohnheit. (Richard Bandler)

Zu oft erleben viele Menschen sich als Opfer ihrer Gefühle und fragen sich „Warum fühle ich mich so?“. Das kann eine relevante Frage sein, denn in der Tat stecken nicht selten auch Botschaften und Aufforderungen in deinen Gefühlen. Oft aber ist die Botschaft längst nicht mehr relevant oder deine Interpretation des Gefühls schlichtweg falsch – und Du fühlst dich vor allem deshalb so wie Du dich fühlst, weil Du dich so sehr daran gewöhnt hast, dich so zu fühlen: Du hast ein bestimmtes Gefühl oft genug geübt, so dass es oft, schnell und reflexartig ausgelöst wird, es wird zu einer Art Basis-Reaktion auf Auslöser aller Art. Die „Warum?“-Frage führt in diesen Fällen dann oft nicht mehr weiter – die angemessenere Frage wäre dann: >>Wie willst Du dich lieber fühlen? Und was könntest Du denken und tun, um dieses bevorzugte Gefühl hervorzurufen?<< Denn wir haben zwar unsere Gefühle (zum Glück) nicht unter voller Kontrolle, aber wir können sie dirigieren lernen, wir können hinderliche Gefühlsgewohnheiten verändern, indem wir andere Gefühlsmechanismen zu üben beginnen.

Wenn man Denken lernen will, muss man mit dem Feind trainieren. (Peter Sloterdijk)

Denken heißt, gegen sich selbst zu denken bereit sein, seinen natürlichen Tendenzen und den eigenen Meinungen und Urteilen ein gesundes Mißtrauen entgegen zu bringen. „Mit dem Feind trainieren“ bedeutet hier, dass Du dich bewusst mit Perspektiven auseinandersetzt, die deiner natürlichen Tendenz komplett widersprechen, dass Du versuchst, die andere Art zu Denken von innen heraus zu verstehen. Das heißt nicht notwendig, dass man mit der anderen Perspektive dann übereinstimmt – ganz im Gegenteil: Zu verstehen, wie der „Gegner“ denkt kann gerade dazu führen, die eigene Perspektive noch besser zu durchdringen und bessere Argumente für die eigenen Positionen zu entwickeln – aber nur dann, wenn man offen dafür bleibt, dass der Andere auch recht haben und man selbst falsch liegen könnte (oder dass sogar alle Perspektiven eine Teilwahrheit beinhalten).

* Ein Curriculum und ein Zertifikat kann niemals eine Fähigkeit garantieren. Entweder Du kannst es oder Du kannst es nicht. (Steve de Shazer)

Es ist durchaus richtig und wichtig, verbindliche Standards zu sichern – schließlich willst Du, dass der Architekt, der dir dein Haus baut, auch eines baut, welches nicht einstürzt. Aber ein Diplom, ein Doktortitel, ein Zertifikat kann immer nur ein Minimalwissen absichern, aber es kann niemals die Qualität einer Fähigkeit garantieren. Außergewöhnliche Fähigkeiten („Genie“) lassen sich nicht industriell herstellen, es zeigt sich nicht in einem Zertifikat, sondern im Tun der jeweiligen Fähigkeit und den Resultaten dieses Tuns.

* Egal in welchem Business Du heute bist, Du bist immer vor allem im Marketing-Business. (Dan Kennedy)

Ein Business ist nur dann ein Business, wenn es auch die Menschen erreicht, denen es nützen kann. Den Weg, um die richtigen Menschen auf die richtige Weise zu erreichen, nennt man Marketing. Ich sage gerne, dass Marketing bedeutet, die „frohe Botschaft zu verbreiten“: Marketing heißt, dass Du dich interessierte Menschen wissen lässt, was dein Business für sie tun kann. Ganz egal, ob Du Coach, Dachdecker oder angestellter Abteilungsleiter bist – Du bist immer auch Marketer, weil Du deine Leistungen für die relevanten Menschen sichtbar machen musst. Je besser Du das verstehst und umsetzt, um so erfolgreicher wirst Du in deinem Business sein.

* Niemand ist “da oben” oder “da unten” – wir sind alle zwischen unseren Ohren. (Jim Edwards)

Wenn man erfolgreiche Menschen sieht, so denkt man oft, dass sie irgendwie anders seien als man selbst: Die sind „da oben“ auf der Erfolgsleiter, Du bist „da unten“. In Wahrheit aber leben wir alle durch unsere Gedankenwelten hindurch, unsere Einstellungen und die inneren Haltungen, die wir kultivieren. Wenn Du die Richtung deines Denkens dirigieren lernst, spielt der Vergleich mit anderen Menschen immer weniger eine Rolle – Du kannst von anderen Menschen lernen, ja, aber Du bestimmst dein eigenes Leben durch das, was Du lernst, denkst und tust und welche Haltung Du zu dem, was geschieht, kultivierst. Das tun wir allen, denn wir sind unabhängig von unserem sozialen Status alle vor allem Menschen.

* Gedichte verstehen mehr vom Leben als ihre Dichter. (Ernst Pawlik)

Dies gilt nicht nur für Gedichte, sondern für Werke aller Art. Ein Unternehmen z.B. kann viel mehr und Besseres für die Menschen leisten als der Unternehmer, der es geschaffen hat. Die Werke, die wir tun, die Ergebnisse unserer Arbeit gehen oft über unsere begrenzte Persönlichkeit hinaus. So kann ein unglücklicher Mensch eben doch Werke schaffen, die vielen anderen Menschen Freude machen – darauf weist auch das Klischee des traurigen Clowns hin. Du kannst daher auch aus der Arbeit von Menschen lernen, die Du persönlich nicht magst – und Du kannst selbst bedeutsame Arbeit leisten, egal wie fehlbar Du bist und egal wie unzulänglich Du dich manchmal fühlen magst.

* Man darf Arschlöchern nicht in den Arsch kriechen, da sind schon zu viele drin. (Heinz Koschoreck)

Zu jedem Mächtigen gehören jene, die seine Macht akzeptieren – der Mächtige braucht seine Untertanen, um sich selbst als Herrscher definieren zu können. (Das ist, sehr vereinfacht, einer der Kerngedanken von Hegels Dialektik von Herrschaft und Knechtschaft.) Wayne Dyer sagte daher gerne: Wer anderen die Schuld gibt, gibt anderen die Macht. (Ein Prinzip, auf dem unser gesamtes demokratisches System zu basieren scheint…)
Oder in der präziseren Sprache meines Vaters: Wer Arschlöchern in den Arsch kriecht, ermöglicht ihnen ihr Arschloch-Sein und macht sich mitschuldig daran, wenn diese noch größere Arschlöcher werden. Jeder Akt des Gehorsams zementiert die Macht des Befehlenden – und zerstört die eigenen Selbstmächtigkeit: Der Machtlose ist immer auch der, der sich willentlich selbst entmachtet hat.

* Sag auch Danke, wenn es nichts zu danken gibt. Denn es gibt immer etwas zu danken. (Doris Koschoreck, geb. Funke)

Was mir von meiner Mutter vor allem in Erinnerung geblieben ist, ist, wie oft sie „Danke“ sagte. Als ich zu ihr, nachdem ich sie in die Stadt gefahren hatte, sagte „Nichts zu danken“, entgegnete sie: >>Es gibt immer etwas zu danken.<< Damals habe ich mir nicht viel dabei gedacht, aber mit den Jahren ist es mehr und mehr zu einer Art Lebensphilosophie geworden: Es gibt immer etwas, für das Du dankbar sein kannst. Egal wie schlecht dein Leben dir erscheinen mag, egal wie fürchterlich dein Tag war – es lässt sich imer etwas finden, wofür Du dankbar sein kannst, sei es noch so klein und selbstverständlich (und nichts ist wirklich klein und selbstverständlich – das Leben selbst und all seine Phänomene sind ein einziges großes Geschenk). Dankbarkeit übend zu kultivieren – das ist vielleicht die wichtigste Fähigkeit für mehr LebensFreude und LebensGlück.

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Alles Liebe & Beste,

                   Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

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Was heißt Weisheit? http://nielskoschoreck.de/was-heisst-weisheit/ Tue, 31 Oct 2017 13:48:44 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=351 Wie ich Weisheit verstehe und wozu sie gut sein könnte

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WeisheitLetzte Woche habe ich eine neue Video-Serie begonnen mit dem Titel „Die tägliche Dosis Weisheit“ (die Videos findest DU auf meiner facebook-Seite und seit gestern auch auf YouTube).

Die Frage, die mir viele Leute in böswilligen Variationen als Vorwurf entgegen schleudern, die ich mir Selbst aber als konstruktive Frage immer wieder stelle, ist: Was berechtigt mich dazu, von „Weisheit“ zu sprechen? Und meine Antwort ist: Rein gar nichts. Ich bin kein zertifizierter Weiser, ich habe keinerlei akademische Legitimationen und ich bin auch weit davon entfernt, ein durch und durch weises Leben zu leben.

Zwei Dinge waren entscheidend dabei, diese Video-Serie zu beginnen:

Zum einen das häufige Feedback meiner Coaching-Klienten und der Kunden meiner Akademie der Befreiung, dass sie die Inhalte meiner Arbeit als „weise“ erleben – wenn dieser Begriff von denen, die sich mit meiner Arbeit und ihren Ergebnissen aus eigener Erfahrung auskennen, so oft verwendet wird, dann scheint es zumindest ein „weises“ Element in meinen Inhalten zu geben.

Zum anderen hat mich die Natur von Weisheit selbst – so wie ich sie im derzeitigen Stadium meiner Entwicklung verstehe – dazu bewogen: Das bekannteste Zitat zum Thema Weisheit stammt von dem als ultimativen Weisen der westlichen Geistesgeschichte angesehenen Philosophen Sokrates – „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“
Ich halte dies deshalb für eine so präzise Beschreibung von Weisheit, weil sie die Tätigkeit der Weisheit zusammenfasst: Wer weise ist, kann per definitionem nichts wirklich wissen, weil „Wissen“ implizieren würde, dass er keine Fragen mehr hat, sich seiner Sache vollkommen sicher ist, und somit aufgehört hat zu denken. Und wer aufhört zu denken, kann unmöglich weise sein.

Ich würde sogar so weit gehen, Weisheit noch radikaler zu verstehen: Wer weise ist, ist schon nicht mehr weise, weil er sich selbst nicht mehr hinreichend in Frage stellt. Wer sich selbst für weise hält, macht Weisheit unmöglich. Weisheit ist ein unablässiges Weiter-Fragen und Weiter-Denken.
Und wer sich selbst, sein „Wissen“ und seine „Wahrheit(en)“ nicht mehr in Frage stellt, kann auch nicht mehr weise handeln, weil er nur noch aus Automatismen heraus (re-)agiert und sich nicht mehr mit der Einzigartigkeit des Augenblicks und der Unverwechselbarkeit jeder Situation auseinandersetzt.

Dabei würde ich in keinster Weise bestreiten, dass Wissen, Bildung, Lebenserfahrung nicht hilfreiche Elemente, wahrscheinlich sogar notwendige Elemente, der Weisheit sind. Aber ich würde denken, dass sie höchstens Ausgangspunkte darstellen, Sprungbretter zur Tätigkeit des Weise-Seins.

In diesem Sinne verstehe ich meine „Tägliche Dosis Weisheit“ als Anregungen zum selbst denken, nicht als einen Ozean von Weisheit aus dem man sich nur kräftig besaufen müsse, um selbst weise zu werden.
Wenn nur einige wenige meiner Leser und Video-Zuschauer meine Arbeit als eine solche Anregung verstehen, neue Fragen zu stellen und mit neuem Handeln zu experimentieren, um ihr Leben und das Leben der Menschen um sie herum ein klein wenig besser zu machen, dann wäre ich reich beschenkt.

Alles Liebe,

       Niels Koschoreck

P.S.: Meine detaillierteren VideoPräsentationen und OnlineKurse findest Du an meiner Akademie der Befreiung – nur noch heute, zu Halloween, sind alle Angebote dort günstiger zu erwerben!

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Vom Paniker zum Stoiker http://nielskoschoreck.de/vom-paniker-zum-stoiker/ Fri, 20 Oct 2017 16:20:18 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=338 Meine ganz persönliche Geschichte von der Überwindung der Angst und meine wichtigsten Erkenntnisse dabei.

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AngstAngst ist eine Plage, die in vieler Menschen Leben die Grenzen der Entwicklung setzt, so heißt es. Ich sollte mich da auskennen, ich bin in gewisser Weise Experte in extremen Ängsten aus eigener Erfahrung, denn ich war viele Jahre lang von heftigsten Panikattacken, ständigen diffusen Angstgefühlen, diversen Phobien und heftigster Hypochondrie geplagt.

Heute habe ich keinerlei Panikattacken mehr und auch meine neurotischen Phobien habe ich beseitigen können. Oft bin ich auch frei von Ängsten aller Art – was nicht heißt, dass ich keine Angst mehr verspüre, sondern bedeutet, dass ich mich von Lebensängsten aller Art nicht mehr am Handeln hindern lasse und das Ängste viel seltener meine EntscheidungsFähigkeit vernebeln als früher.

Der Weg dieser Entwicklung war lang und steinig: Es brauchte verschieden Psychotherapeuten und diverse psychotherapeutische Ansätze, Veränderung meiner Ernährungs- und Bewegungs-Gewohnheiten, die Trennung von Menschen und Arbeitsweisen, die mir nicht entsprachen und mein Potential blockierten, Jahre der Übung von Meditation, Experimente mit spirituellen Methoden aller Art, ein umfangreiches Lektüre-Pensum, Veränderungen in meiner physischen Umgebung und meiner Tages-Gestaltung, zahlreiche Seminare und Workshops, sowie das Erlernen einer anderen Art des Denkens und Fühlens insgesamt.

Was ich in Bezug auf den konstruktiven Umgang mit Ängsten und Sorgen vor allem gelernt habe, ist:

1.) Unsere Gefühle und Gedanken sind extrem flüchtiger Natur, aber wir verwandeln sie gewohnheitsmäßig in etwas Starres und Festes: Wir reagieren habituell auf unsere Gedankeninhalte als seien sie real und nicht nur Gedanken. Wir reagieren auf die Präsenz eines Gefühls oft zutiefst automatisch, ziehen die üblichen Schlüsse daraus und folgen unseren emotionalen Impulsen wie Schlafwandler in unser jeweils typisches Handeln (oder Nicht-Handeln).
Wenn wir dagegen lernen, immer weniger automatisch auf unsere Gedanken oder Gefühle zu reagieren, werden wir freier und bemerken, dass sorgenvolle Gedanken und ängstliche Gefühle nicht notwendig in ein angst- und sorgenvolles Handeln münden müssen.

2.) Wir sind soziale Wesen, Mit-Menschen in der Tiefe unseres Seins.
Ich glaube nicht, dass ich meine vielen Ängste hätte überwinden können ohne den Austausch mit anderen Menschen und die Auseinandersetzungen mit vielen verschiedenen Perspektiven auf das Phänomen Angst. Aus den zahlreichen Gesprächen mit Psychotherapeuten, Coaches, Trainern, Gurus und Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und nicht zuletzt auch die verständnisvolle, mitdenkende und mitfühlende, Unterstützung meiner Frau haben die vielen Puzzle-Teile zusammengefunden, die es brauchte, damit ich mich über meine Ängste hinaus entwickeln konnte.

3.) Alles ist Gewohnheit, alles ist Übung.
Eine der wichtigsten Einsichten meines Lebens, nicht nur in Bezug auf Angst, besteht darin, das wir mit jeder Wiederholung bestimmter Gedanken, Gefühle und Handlungen diese unweigerlich üben, d.h. die Gewohnheit stärken, diese Gedanken, Gefühle und Handlungen zu wiederholen. Je öfter man Angst hat und dem Automatismus seiner Ängste folgt, desto größer und stärker wird die Angst. Wenn wir dagegen beginnen, eine andere Umgangsweise mit unseren Ängsten zu üben, so stärken wir diese alternative Gewohnheit.
Und darin steckt auch die Einsicht, dass es keinen magischen Knopf gibt, der Veränderung auf wundersame Weise herbeizaubert, sondern dass es auf deine eigenen aktiven Übungen ankommt – der Veränderungsprozess kann länger dauern oder sich auch viel schneller ereignen als erwartet, und neue Perspektiven oder Techniken können dir helfen, bessere oder wirksamere Übungen zu üben … nur das eigenste Üben ersparen wird dir nichts und niemand!

4.) Wir sind nicht nur Geist-, sondern auch Körper- und Welt-Wesen.
Wir können uns weder ganz dem Einfluss unserer Umwelt entziehen, noch können wir die Auswirkungen unseres Körpers auf unseren Geist abstellen. Wir neigen dazu – gerade wenn wir mit vielen Selbsthilfe-Modellen & spirituellen Weltanschauungen in Berührung gekommen sind – unseren Geist für wichtiger und stärker zu halten als unsere Umgebung und unseren Körper. Das mag bis zu einem gewissen Grade auch die richtige Richtung sein, führt aber zu oft zu einem Ausblenden der Wirkungen von Körper und Umgebung.
Bei mir Selbst und zahlreichen Coaching-Klienten habe ich aber immer wieder beobachten können, wie eine Umstellung der Ernährung, eine Reorganisation der Umgebung (Wohnort, Wohnungs“design“, Mobiliar, Lichtverhältnisse, Farbgestaltung …) , und neue Bewegungsgewohnheiten (nicht notwendig „Sport“ oder gar Leistungssport) zu dramatischen Veränderungen der Gedanken-und Gefühlswelt geführt haben.
Wir leben nun einmal mit unserem Körper und in einer Welt – und es lohnt sich, dies bei unserer EntwicklungsGestaltung zu berücksichtigen.

Die Übung in den 4 genannten Einsichten (und einigen mehr) haben mich im letzten Jahrzehnt „vom Paniker zum Storiker“ verwandelt. Was mich vor 10 Jahren noch extrem geängstigt oder mit Sorge erfüllt hätte, lässt mich heutzutage oft vollkommen ruhig bleiben. Was mir vor 5 Jahren noch den Schlaf einer ganzen Nacht geraubt hätte, lässt mich heute vielleicht kurz aufwachen und beschäftigt mich ein paar Minuten bis ich es wieder loslassen kann und zurück in erholsamen Schlaf finde.

Meine eigene Erfahrung und die Ergebnisse vieler Coaching-Klienten haben mich darin bestärkt, von tiefer Zuversicht erfüllt zu sein, dass wir alle viel mehr Entwicklungs- und VeränderungPotential haben, als wir uns zugestehen. Dass wir mehr Kraft entwickeln können, als wir glauben. Und dass wir wahrscheinlich niemals Perfektion erreichen können – die Idee der völligen Abwesenheit von Angst und Sorgen halte ich für eine Illusion, und zudem eine ungesunde Illusion – aber dass wir als ganze Menschen, mit all unserem Gefühls- und Gedanken-Wirrwar, ein reiches, erfülltes und sinnvolles Leben leben können.

Alles Liebe,

Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

P.S.: Erweiternde Perspektiven rund um das Thema „Ängste und Sorgen“ findest Du auch in meiner VideoPräsentation „Mehr Mut entwickeln“ an der Akademie der Befreiung!

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Unternehmertum ist wie Fallschirmspringen, nur gefährlicher http://nielskoschoreck.de/unternehmertum/ Sat, 29 Apr 2017 13:58:41 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=117 Die Zukunft des Unternehmertums wird immer den Jongleuren und Experimentierern gehören, die ohne Fallschirm ins Unbekannte springen und dort entdecken, was andere noch nicht einmal ahnen.

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Unternehmertum„Unternehmertum ist wie Fallschirmspringen, nur gefährlicher.“, formuliere ich gerne frei nach Reid Hoffman, dem Begründer von LinkedIn. Denn in der Metapher gesprochen ist ein Unternehmen zu gründen so, wie ohne Fallschirm aus höchster Höhe aus dem Flugzeug zu springen und sich unterwegs den Fallschirm zu basteln. Oder wie Richard Branson, Begründer der Virgin-Unternehmensgruppe, auch gerne sinngemäß sagt: Fang einfach an und finde unterwegs heraus, wie es geht.U

In meiner Arbeit mit zahlreichen Klienten im Kontext von Business-Coaching und Marketing-Consulting in den letzten Jahren habe ich immer wieder beobachten können, dass genau an dieser Klippe viele Unternehmer, oder solche die es werden wollen, scheitern: Sie halten an der irrigen Annahme fest, dass sie erst alles fertig haben müssen, bevor sie richtig anfangen können. Sie klammern sich an den Irrglauben, dass es erst einen perfekten Plan geben müsse, bevor man mit seinem Unternehmen wirklich durchstarten könne.

Diejenigen dagegen, deren Unternehmen mit der Zeit – und damit meine ich im Durchschnitt fünf Jahre – erfolgreich werden, arbeiten oft mit dem Geist des Experimentierens: Sie wissen, dass es keinen perfekten Plan und auch keine perfekte Umsetzung gibt, sondern nur den Prozess der stetigen Verbesserung, Veränderung und Erneuerung, deren Nebeneffekt Produkte, Services und Business/MarketingStrategien sind, die sich am Markt erfolgreich behaupten können.

Besagter Reid Hoffmann von LinkedIn nennt das gerne auch: Permanente Beta-Version. Für kluges Unternehmertum ist nichts jemals wirklich fertig, sondern alle Aspekte des Unternehmens sind in ständiger Entwicklung begriffen und werden immer neuen Tests unterworfen. Die Maxime erfolgreicher Unternehmer lautet: „Experimentieren, experimentieren, experimentieren. Testen, testen, testen.“

Das heißt im Übrigen in keinster Weise, dass man ohne Ziele und Pläne arbeitet, oder niemals etwas so fertig stellt, dass es als Produkt oder Service verkauft werden kann – es heißt „nur“, dass man nicht auf komplette Fertigstellung aller Teile des Ganzen wartet, bevor man ’so richtig‘ unternehmerisch zu arbeiten beginnt. Es heißt, dass man sich als Unternehmer damit abfindet, ja sogar daran erfreut, dass man niemals Bestandsverwalter sein kann, sondern immer eher einem Jongleur gleicht, der 13 Bälle gleichzeitig in der Luft hält.

Die Zukunft des Unternehmertums wird immer den Jongleuren und Experimentierern gehören, die ohne Fallschirm ins Unbekannte springen und dort entdecken, was andere noch nicht einmal ahnen.

Alles Beste,

         Niels Koschoreck

 

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Was heißt Denken? http://nielskoschoreck.de/was-heisst-denken/ Thu, 27 Apr 2017 14:02:43 +0000 http://nielskoschoreck.de/?p=97 Was heißt Denken? Warum Denken die ultimativ bereichernde Fähigkeit ist und wie Du sie dir aneignen kannst

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Denken„In das, was Denken heißt, gelangen wir, wenn wir selber denken. Damit ein solcher Versuch glückt, müssen wir bereit sein, das Denken zu lernen.“

So beginnt Martin Heideggers Vorlesung mit dem Titel „Was heißt Denken?“. Damit sind mindestens zwei Hinweise auf die Natur des Denkens gegeben: Denken kann man nicht dadurch lernen, dass man über das Denken spricht, sondern nur dadurch, dass man selbst denkt – und man kann es nur dann lernen, wenn man zu der Annahme bereit ist, dass man noch nicht denken kann. Und in beidem liegt eine Schwierigkeit: Zunächst einmal nehmen wir alle an, dass wir schon denken können. Schließlich haben wir die ganze Zeit Gedanken und können uns allem Anschein nach Gedanken machen zu allen möglichen Themen, folglich haben wir schon die Fähigkeit zu denken, nicht wahr? An genau dieser Verwechslung von „Gedanken haben“ mit „Denken“, scheitert das DenkenLernen.
In diesem Sinne gibt der bekannte sokratische Spruch von dem „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ die Essenz des Denkens und Denken-Lernens wieder, denn Denken ist immer gleichzeitig auch DenkenLernen – oder es ist nicht Denken.

Ein anderes Wort von Martin Heidegger heißt: „Denken ist Danken.“
Das gibt einen Hinweis darauf, dass es sich beim Denken nicht um eine rein intellektuelle oder kognitive Tätigkeit handelt, das Denkfähigkeit keinesfalls mit IQ zu verwechseln ist.
Denken ist viel mehr und ganz anderes als bloß verkopftes Grübeln: Wenn Denken Danken ist, dann ist es die Erfahrung der Fülle und des Reichtums der Gaben des Lebens mit der sich eine ganz natürliche tiefe Dankbarkeit einstellt.
In dieser Richtung ist Denken nicht nur eine Sache des Kopfes, sondern auch des Herzens – ja mehr noch: Denken ist auch eine Sache aller Sinne, vielleicht sogar auch des Über-Sinnlichen, und auch des Körpers, ja sogar des tätigen Handelns. Wer so richtig denkt, der differenziert zwar, aber er nimmt keine künstlichen Trennungen vor, wie zum Beispiel die von Kopf und Herz, von Denken und Fühlen. Wer Denken lernt, der bemüht sich um die Kunst der Differenzierung, die das Suchen und Finden der Unterschiede, die den Unterschied machen, ist.

Denken ist daher auch nicht eine Disziplin der Philosophen – ja, es kann sogar sein, dass jemand seinem Namen und Beruf nach Philosophie-Professor ist und dennoch in keinster Weise denkt. Vielmehr ist Denken etwas, das jeder lernen kann, der es lernen will – sogar ohne jemals in Kontakt mit einem einzigen philosophischen Buch gewesen zu sein.

Denken heißt, dass du bereit bist, den potentiellen Reichtum deines Daseins und deiner tagtäglichen Erfahrung zu entfalten. Denken heißt, dass du bereit bist, dich auf ungewöhnliche Fragen einzulassen und dass du den Mut entwickelst, sogar das Selbstverständlichste in Frage zu stellen. Denken heißt, dass du unablässig versuchst, das Bekannte-Allzubekannte wie ein völlig Neues zu erleben. Denken heißt, dass du wieder und wieder die Begeisterung für die Frische des am-Leben-Seins wiedergewinnst. Denken heißt, dass du die Langeweile überwindest, nicht indem du in oberflächliches Beschäftigtsein und Dauer-unterhalten-werden-müssen flüchtest, sondern indem du die Lange Weile aushältst und dir darin klar wird, wie einmalig und einzigartig jeder Augenblick deines Lebens ist und wie dankbar du sein kannst, dass dir dieser Augenblick geschenkt wird. Denken heißt, dass du dir deiner Selbst und deiner Möglichkeiten bewusster wirst und so achtsamer mit deinen Lebensentscheidungen umgehen kannst. Denken heißt, dass du mehr machen kannst aus dem, was du hast, und dankbarer sein kannst für den Menschen, der du bist.

All das und viel, viel mehr heißt Denken. Denken in diesem Sinn ist die ultimativ bereichernde Fähigkeit schlechthin. Wenn du ein wirklich reiches Leben willst, lerne denken!

Alles Liebe & Beste,

              Niels Koschoreck

P.S.: Lerne DENKEN, nur besser. In meiner Coaching-Gruppe „Denken lernen“.  Mehr Infos und Anmeldung  per eMail an niels@nielskoschoreck.de

Ich garantiere dir vollkommen ungewöhnliche Einsichten und Erfahrungen, die noch viele Jahre positiv in deinem Leben weiter wirken werden und sich auf unerwartete Weise mehrfach auszahlen werden!!

Hier der thematische Fahrplan für die 4monatige Coaching-Gruppe:

*Monat 1: Philosophie – Grundlagen kritischen Denkens, Gestaltung der eigenen GedankenWelt, bessere Fragen stellen
*Monat 2: Wissenschaft – Gesellschaftsmodelle, gefälschte Statistiken erkennen, souveräner Umgang mit Zahlen und Daten
*Monat 3: Literatur / Kunst / Musik – sprachliches Gespür entwickeln, Kreativität stärken, Strukturen der Außergewöhnlichkeit verstehen
*Monat 4: Business – Positionierung denken, die kognitiven Grundlagen des Silicon Valley aneignen, Strategie und Choreographie von Business-Aufbau und Marketing-Kampagnen

Was Teilnehmer der Gruppe darüber sagen:

„“Die beste Fortbildung, die ich bisher gemacht habe, lebensverändernd und vollkommen anders als alles andere da draussen auf dem Markt.“ (René Delpy)

„Persönliche und provisionslose Empfehlung für das beste Coaching, das ich bis jetzt absolvieren durfte. DENKEN? Das kann ich doch. Warum sollte ich das lernen? Für mich ging es darum den blinden Aktionismus zu stoppen, wesentlich fokussierter zu werden, die Welt differenzierter wahrzunehmen – in ihren wunderschönen Facetten, das Leben intensiver zu genießen und im Business clevere Entscheidungen zu treffen, die sich natürlich auch auf das Geld positiv auswirken. Dies alles und viel mehr wurde mehr als erfüllt. Die wöchentlichen Coaching-Sitzungen waren teilweise unangenehm, da bei mir sehr vertraute Denkmuster und Überzeugungen plötzlich zusammenbrachen und neue entstanden. Die begleitende Facebook-Gruppe mit vielen Denkimpulsen und Austausch war für mich ein zielführende Ergänzung. Ich kann die DENKEN LERNEN Gruppe nur sehr empfehlen. Denken ist die Basis für alles. Danke an Niels.“ (Matthias Niggehoff)

Wenn DU dich, privat und geschäftlich, so intensiv weiterentwickeln willst wie noch nie, dann wäre es ein extrem großer Verlust, auf die Teilnahme an dieser Coaching-Gruppe zu verzichten.

Fordere jetzt mehr Infos an oder melde dich direkt an – per PN oder eMail an niels@nielskoschoreck.de !

 

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